
Unser Sportdirektor und Eisstocklieferant Erich feiert seinen 80er, obwohl er ausschaut wie 45.
Wir gratulieren herzlich und hoffen, dass er uns noch lange gesund und munter erhalten bleibt.
"Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz."
Dettmar Cramer
"Wenn Frauen bei einer Party dabei sind, wird alles steif!"
Johnny Van Ertl
"Die Jungs von heute haben Hornhaut auf den Oberschenkeln - vom vielen Reingrätschen."
Buffy Ettmayr
"Der hat nicht Bundesliga gespielt. Der hat Bundesliga gefoult."
Uli Hoeneß über Uwe Klimaschewski

Kategorie: Kurioses Erstellt am 19.12.2011.
Orthopädische Chirurgen haben mitunter ein schweres Leben. Zumindest, wenn es um die Scherze geht, denen sie von Seiten der Anästhesisten ausgesetzt sind. Zum Beispiel vor kurzem in Großbritannien: Orthopädische Chirurgen reparierten zur Abwechslung nicht eine Hüfte oder andere Knochen, sondern einen kaputten Operationstisch - mit einem Hammer. Dies motivierte einen anwesenden Kollegen vom Betäubungsfach zum Zitat eines unter der englischen Ärzteschaft bekannten Witzes: "Typisch orthopädische Chirurgen: doppelt so stark wie ein Ochse, aber nur halb so gescheit."
Der Spruch wirkte nachhaltig: Die verlachten Chirurgen wollten es genauer wissen und starteten eine Studie zum Thema. In drei Spitälern Großbritanniens luden sie orthopädische Chirurgen und Anästhesisten zu einem Intelligenztest und dem Messen der Stärke des Handgriffs. Das Resultat: Die orthopädischen Chirurgen waren nicht nur stärker, sondern auch intelligenter als die spöttelnden Kollegen. (Teilnehmende Anästhesistinnen wurden aus der Auswertung genommen, weil von der groben Zunft nur Männer teilnahmen.) Eigentlich wollten die Chirurgen ihre Intelligenz und Stärke - passend zum Spruch der Kollegen - mit Ochsen vergleichen, wählten aber mangels einer passenden Vergleichsgruppe dann doch Anästhesisten.
Dass die Chirurgen bei der Stärke besser abschnitten, schien ihnen selbst nicht verwunderlich. Die Arbeit mit Knochen und Stahlplatten braucht Kraft. Ältere Artikel in der Weihnachtsausgabe der Zeitschrift verglichen daher Chirurgen auch schon mit Affen. Andere Studien ergaben, dass die Hände von orthopädischen Chirurgen größer sind als die allgemeiner Chirurgen, schreiben die Autoren der aktuellen Studie.
Überrascht hat die Chirurgen jedoch, dass die Anästhesisten bei der Intelligenz nicht gewannen, seien doch Kreuzworträtsel und Sudokus bei diesen sehr beliebt. Möglicherweise habe der relativ einfache, ausgewählte Intelligenztest die Klugheit nicht vollständig erfasst, schreiben die Chirurgen. Und den Anästhesisten geben sie angesichts der Ergebnisse der Studie den Tipp, sich neue Wege zu suchen, um über ihre orthopädischen Freunde zu scherzen.
Alle Studien sind online verfügbar:
Eine wahrscheinlich eher seltene Krankheit beschrieben drei Ärzte aus Manchester in einem anderen Text der Weihnachtsausgabe des "British Medical Journal". Eine 58-jährige Patientin leidet demnach unter einer Reihe an Symptomen, die zunächst vielleicht nicht sonderbar erscheinen: Angst, Panik, Herzklopfen, Benommenheit und Schwäche. Das Besondere ist jedoch, dass diese Leiden nur dann auftreten, wenn der Fußballclub Manchester United ein schweres Spiel zu bestreiten hat.
Die Ärzte konnten die Krankheit mach einigen Untersuchungen als besonderen Fall von Morbus Addison, einer Nebennierenrindeninsuffizienz, beschreiben. Dabei wird zu wenig vom regulierenden Stresshormon Cortisol produziert. Die Folgen sind ein niedriger Blutdruck und eventuell Koma.
Die Patientin litt vor allem dann, wenn Manchester im Heimatstadion Old Trafford spielte, besonders schwer bei den Spielen gegen Manchester City und Chelsea Anfang 2011, deren Ausgang bis zu den letzten Minuten offen blieb. Auf den Zusammenhang mit Manchester kamen die Ärzte durch einen Hinweis der Patientin, eingeleitet durch eine den Medizinern wohlbekannte Phrase, wie die Autoren der Studie schreiben. Manche Patienten beginnen, so wie die Betroffene, ihre Berichte dann mit "Ich weiß, Herr Doktor, das klingt lächerlich, aber …".
Nebennierenrindeninsuffizienz ist laut den Ärzten schwer zu diagnostizieren, da Symptome wie Schwäche und niedergeschlagene Stimmung bei vielen Menschen auch aus anderen Gründen auftreten.
Da bei der beschriebenen Patientin die Symptome nur während der Spiele ihres Lieblingsklubs auftraten, bezeichnen die Ärzte diese neu beschriebene Krankheit als ersten Fall von "Manchester United-bedingter Nebennierenrindeninsuffizienz". Die Ärzte stellten die Patientin daraufhin auf eine Hormonersatztherapie ein. Die Patientin konnte damit die ersten Spiele der Saison 2011/2012 beschwerdefrei besuchen.
Wie man dem Tod ein Schnippchen schlagen kann, beschreibt eine Gruppe australischer Mediziner und Medizinerinnen: Sie haben über 1.700 Männer mit einem Alter von über 70 Jahren aus Sydney und Umgebung über fünf Jahre beobachtet und ihre Gehgeschwindigkeit gemessen. Männer überlebten eher, wenn sie meist schneller als mit fünf Kilometern pro Stunde unterwegs waren. Die Autoren schließen daraus, dass sich der Sensenmann mit maximal dieser Geschwindigkeit bewegen kann. Wer ihm entkommen will, sollte also flott marschieren.
Mark Hammer, science.ORF.at

Der Aufstieg in die Regionalliga Mitte war eines der vielen Erfolgskapitel in der Präsidentschaftsära von Dir. Jörg Rigger. Nur mehr eine Liga vom Profifußball entfernt und das nach einem Jahrzehnt im Unterhaus-Fußball - Der Mythos SK Vorwärts Steyr lebte mehr denn je zuvor! Doch nun brauen sich dunkle Wolken über dem Kultklub zusammen. Abstiegsgefahr, Lagerbildung und möglicheAltlasten! Vorwärts-Präsident Jörg Rigger bezog nicht nur zu diesen Themen Stellung, sondern sprach auch über den vermeintlich wackelnden Trainerstuhl vonEdi Glieder, die Personalie Georg Zellhofer, das Anforderungsprofil für Neuzugänge und was Kleinreifling mit seiner Präsidentschaft zu tun hat.
liga3.at: Herr Präsident, wie sieht Ihre Bilanz nach dem ersten Halbjahr des SK Vorwärts Steyr in der Regionalliga Mitte aus?
Dir. Jörg Rigger: "Aufgrund verschiedener Faktoren und Umstände hat sich der sportliche Erfolg nicht so eingestellt, wie ich es wollte. Das hat mit den Einzelleistungen der Spieler genauso zu tun, wie mit der Lagerbildung in eine "Waidhofener", eine "Linzer" und eine "Steyrer" Gruppe. Außerdem haben sich die Neuzugänge nicht so entwickelt, wie erwartet."
liga3.at: Wen sprechen Sie in Bezug auf die Einzelleistungen konkret an?
Dir. Jörg Rigger: "Viele. Doch nehmen wir einen Bozo Kovacevic, der ÖFB-Teamspieler und langjähriger Stammspieler in der Bundesliga war. Er bringt nicht das, was man von ihm erwarten kann. Er müsste doch mit diesen Referenzen positiv aus dem Kollektiv herausstechen - das ist nicht der Fall. Da hat der Kaiser sein Recht verloren!"
liga3.at: Da sind wohl Nachjustierungen unumgänglich. Wie sieht das Anforderungsprofil für die Neuen aus?
Dir. Jörg Rigger: "Ein "Zehner" fehlt uns allen Ecken und Enden - diese Position muss nachbesetzt werden. Wir haben Kontakte zu einem 21-jährigen Spieler aus Ex-Jugoslawien herstellen können, der dort in der höchsten Spielklasse Stammspieler ist und diese Position bekleidet. Eine sicherlich interessante Option, die wir in einem Freundschaftsspiel testen werden. Dazu hätte ich noch gerne einen Knipser und einen Mann für die Abwehr. Alles jedoch im Rahmen der Möglichkeiten unseres Euros."
liga3.at: Große Panikkäufe sind also ausgeschlossen?
Dir. Jörg Rigger: "Richtig! Wir müssen da ganz rational nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis vorgehen. Von zehn möglichen Kandidaten, werden wir uns nicht den stärksten nehmen, wenn dieser Unsummen verlangt. Dann nehmen wir halt den dritt.- und viertstärksten."
liga3.at: Vorwärts befindet sich Abstiegsgefahr. Mitschuld daran ist sicherlich die verfehlte Transferpolitik im Sommer. Wer übernimmt die Verantwortung?
Dir. Jörg Rigger: "Unser Trainer Edi Glieder übernimmt die volle Verantwortung für die Neuzugänge. Dennoch beobachte ich schon länger das Phänomen, das es nicht einfach ist in Steyr zu spielen. Der Druck ist doch größer als bei vielen anderen Vereinen. Wir werden jedoch unseren Weg weitergehen und die Verjüngung der Mannschaft weiter vorantreiben. Spieler mit Referenzen und großen Namen sind kein Allheilmittel. Das hat man 2007 mit der Verpflichtung von Amir Bradaric schon (wenig) eindrucksvoll gesehen."
liga3.at: Die Gerüchteküche brodelt - Viele Medien meinen Edi Glieder sei angezählt. Wie fest sitzt er wirklich im Sattel?
Dir. Jörg Rigger: "Die Trainerleistung von Edi Glieder war in Ordnung - er sitzt hundertprozentig fest im Sattel. Einzig, dass er mannschaftsinterne Entwicklung in Salzburg zu spät erkannt hat, war ein Problem, doch das haben wir nun behoben, wird unser Trainer nach Linz ziehen und somit permanent vor Ort sein."
liga3.at: Georg Zellhofer wurde zuletzt von Seiten der Presse als Nachfolger für Edi Glieder bzw. als neuer Sportchef ins Spiel gebracht. Wie beziffern Sie den Wahrheitsgehalt dieser Meldung?
Dir. Jörg Rigger: "Gleich null. Unsere Lage ist zurzeit eh nicht die beste und dann wird mit solchen Namen auch noch Unruhe heraufbeschworen. Generell stimmt es jedoch, dass wir einen neuen sportlichen Leiter suchen, um Edi Glieder von der Doppelbelastung zu befreien und er sich nur mehr auf die Tätigkeit als Trainer konzentrieren kann."
liga3.at: Der Idee von einem Stadionneubau wurde von Ihnen aufgrund vieler kritischer Stimmen von Fanseite wieder verworfen. Wie groß ist das Mitspracherecht der Vorwärts-Fans wirklich?
Dir. Jörg Rigger: "Macht ein neues Stadion einen Sinn, wenn die Fans es boykottieren? Die Anhänger sind ja die Träger solch eines Konzepts, sollen Stimmung machen. Wenn sie ausbleiben,
wäre es kompletter Nonsens ein neues Stadion zu bauen. Die Fans sind die Seele einer Spielstätte! Bei der Personalpolitik können die Fans nicht mitbestimmen - da muss einfach der Euro und die Budgetplanung stimmen, das ist und bleibt vereinsinterne Sache."liga3.at: Die zuletzt aufkommenden Altlasten wurden schon oft besprochen, die sollen nicht einmal aufgewärmt werden. Doch, wird die Raika Trikotsponsor von Vorwärts?
Dir. Jörg Rigger: "Nein - Die Raiffeisenbank bevorzugt eine andere Art des Sponsorings, diese Möglichkeit besteht definitv nicht. Allein die letzte Finanzamts- und Gebietskrankenkasseprüfung zeigt, dass der Verein auf zwei absolut soliden und gesunden Beinen steht. Wir haben sogar ein Lob der Prüfer bekommen, haben lediglich kleine Nachzahlungen, die jedoch üblich sind, leisten müssen."
liga3.at: Warum und wann haben Sie das Präsidentenamt bei der Vorwärts übernommen?
Dir. Jörg Rigger: "Mittlerweile befinde ich mich schon im neunten Jahr als Präsident bei Vorwärts. "Schuld" am Engagement in Steyr war Rene Kern. Er hat mich damals zu einem "Zweitklasse-Match" nach Steyr eingeladen, ich dachte von oben gesehen, doch das war die achthöchste Spieklasse Österreichs (lacht). Der Gegner damals war glaube ich Kleinreifling, ein Ort den ich zuvor noch nie gehört habe. Die anfängliche Skepsis wich sehr schnell der Begeisterung. Das Umfeld war einzigartig, 1000 Zuschauer feuerten den Verein in der untersten liga Oberösterreichs an. Das erste Jahr beobachtete ich das Geschehen im Hintergrund, ehe ich dann mehr aktiv eingriff und im Sommer 2003 ins Präsidium kam. Seitdem ist Vorwärts meine Leidenschaft!"
liga3.at: Schafft Vorwärts den Klassenerhalt?
Dir. Jörg Rigger: Ja, ganz sicher!




