"Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz."
Dettmar Cramer


"Wenn Frauen bei einer Party dabei sind, wird alles steif!"

Johnny Van Ertl



"Die Jungs von heute haben Hornhaut auf den Oberschenkeln - vom vielen Reingrätschen."

Buffy Ettmayr



"Der hat nicht Bundesliga gespielt. Der hat Bundesliga gefoult."

Uli Hoeneß über Uwe Klimaschewski

Freitag, 17. August 2012

Es geht wieder los!


Samstag, 18.8.2012, 16 Uhr, Upton Park, East London:
West Ham United - Aston Villa

Samstag, 18.8.2012, 19 Uhr, Gemüsestadion Eferding:
UFC Eferding - SK Vorwärts Steyr

Samstag, 25.8.2012, 18 Uhr, Vorwärtsplatz, Volksstraße, Steyr:
SK Vorwärts Steyr - SV Freistadt



Donnerstag, 9. August 2012

Abteilung Marketing



Der Kendal Town FC spielt in Liga 7 im Nord-Westen von England.

Mit der Firma Rosetta wurde ein Sponsor Deal der besonderen Art abgeschlossen. Zum Unterschied zum benachbarten Manchester United, der für das Zeigen des Chevrolet Schriftzugs auf den Dressen, rund 570 Millionen für 7 Jahre bekommt, ist die Summe für das
Tragen der tollen "BEARD BEANIES" nicht bekannt. Beard Beanies sind Mützen mit integrierten Bart. Schaut schick aus und sind in den USA ein echter Verkaufsschlager.

Die Kicker des Kendal Town FC verpflichteten sich die Beard Beanis im Training und bei den Fahrten zu ihren Auswärtsspielen zu tragen.

Für Interessierte: Die originalen Dinger gibt es HIER

Dienstag, 7. August 2012

Olympia Special: Einfach zu schnell


Adam Gemili: Vom FC Chelsea zum olympischen 100-Meter-Lauf

Sieben Jahre lang durchlief Adam Gemili die Jugendakademie des FC Chelsea. Zum Profi reichte es für den 18-Jährigen Briten nicht. Stattdessen begeistert er nun bei den Olympischen Spielen in London auf der 100-Meter-Strecke. Und hat ein große Zukunft vor sich.



London, Sonntag, Crunch-Time. Bei den Olympischen Spielen in London steht mit den 100-Meter-Läufen die größte Show der Leichtathletik auf dem Plan. Usain Bolt, Tyson Gay, Justin Gatlin, Asafa Powell und Yohan Blake, die schnellsten Männer der Welt bitten zum Aufgalopp vor dem großen Finale. Doch erst einmal müssen die »Big Five« die Halbfinals hinter sich bringen. Es ist der dritte Lauf. Die Kameras fahren über die Gesichter der Kraftbolzen. Yohann Blake aus Jamaika macht den Löwen, US-Boy Tyson Gay den harten Mann. Mittendrin steht die größte Hoffnung des Gastgebers Großbritanien. Es ist ein Junge, der alle Jugendteams beim FC Chelsea durchlief und bis vor einem halben Jahr noch von der Profikarriere träumte. Sein Name: Adam Gemili.



»Ihn umzutreten, war der einzige Weg, ihn zu stoppen«



Sieben Jahre lang sprintete Gemili in den Juniorenmannschaften des FC Chelsea in atemberaubenden Tempo auf der rechten Außenbahn. »Ich dachte, der schnellste Weg, um von A nach B zu kommen, sei das Laufen«, erklärt der Einwanderer-Sohn in bester Forrest-Gump-Manier einst der Presse seine Vorliebe für die Höchstbeschleinigung. Er ist ein Waffe, wie sie Jürgen Klinsmann bei der WM 2006 in Form von David Odonkor in den Weltfußball einführte. Technisch limitiert, aber pfeilschnell. Doch Chelsea erkennt den Wert von Gemili nicht, weil er fußballerisch irgendwann nicht mehr mit seinen hochveranlagten Mitspielern mithalten kann. Gemili entfernt sich nach und nach immer weiter von seinem großen Traum, der Premier League. Er geht für ein Jahr zum Zweitligisten FC Reading, anschließend folgen die Stationen Dagenham & Redbrige (4. Liga) und Thurrock (6. Liga). Tommy South, Vorsitzender seines Ex-Klubs Thurrock, erinnert sich nur zu gut an die Spezialität seines Schnellstarters: »Er legte den Ball am Gegenspieler vorbei und rannte hinterher. Ihn umzutreten, war der einzige Weg, ihn zu stoppen.« Doch Gemili ist unzufrieden mit seinem Dasein in den Tiefen der britischen Fußballligen.

Unausgelastet und desillusioniert sucht er sich deswegen eine Ausgleichssportart. Er wechselt die Schraubstollen gegen Spikes und verbringt fortan die trainingsfreie Zeit beim lokalen Leichtathletik-Verein. Sein Sprinttalent fällt dort sofort ins Auge. Im Oktober 2011 legen ihm die Trainer nahe, sich auf ein professionelles Sprinttraining zu konzentrieren. Es ist die Initialzündung, denn nur ein Jahr später wird Gemili mit 18 Jahren Juniorenweltmeister über die 100 Meter, verbessert den jahrelang gültigen britischen Juniorenrekord auf sensationelle 10,05 Sekunden und qualifiziert sich tatsächlich für die Olympischen Spiele in London. Es ist ein Kaltstart unter die schnellsten Männer der Welt. Doch die große Liebe Fußball lässt ihn trotzdem nicht los. Noch vor einem Jahr stellt ihm jemand die Frage, was passieren würde, wenn er sich irgendwann für eine Sportart entscheiden müsse. Gemili antwortet: »Dann werde ich vermutlich Fußball wählen. Es ist meine wahre Leidenschaft.« Im Januar diesen Jahres fällt er dann tatsächlich die endgültige Entscheidung - und sagt dem Fußball auf Wiedersehen.



»Er wird einer der besten Sprinter aller Zeiten«

Nach dem gestrigen Abend ist klar, dass er alles richtig gemacht hat. Es war der Tag des 100-Meter-Ausscheidung, dem vorzeitigen Höhepunkt der Olympischen Leichtathletik-Wettbewerbe. Der Endlauf wird zum Spektakel der Superlative: Sieben von acht Sprintern laufen in einer Zeit unter zehn Sekunden ins Ziel. Manche sagen, in diesem Feld hätte nicht einmal Road Runner den Hauch einer Chance gehabt. Am Ende gewinnt wieder einmal der Jamaikaner Usain Bolt. Und trotzdem war am Ende auch Adam Gemili in aller Munde. Auch wenn der 18-Jährige den Einzug in dieses epische Rennen denkbar knapp verpasst hatte. Ihm fehlten am Ende 0,04 Sekunden. Es war ein Versprechen für die Zukunft.



Dass ein Mann aus Großbritannien die 100-Meter-Phalanx der amerikanischen und karibischen Sprinter zum Wackeln bringen kann, ist an sich keine Sensation. Die Insel brachte schon einige schnelle Jungs wie Dwayne Chambers oder Linford Christie hervor, wobei diese nachgewiesenermaßen mit Mitteln aus der Medikamentenkiste nachgeholfen hatten. Doch Gemili ist wegen seiner Vorgeschichte und der Unbekümmertheit ein Sonderfall in der Weltspitze der Sprinterriege. Trotz sichtbarer Schwächen in allen Bereichen läuft er einfach drauf los. Im Halbfinale kostet ihn ein allenfalls mittelmäßiger Start einen Platz beim finalen Showdown gegen die »Big Five«. Konkurrent Tyson Gay aus den USA verpasste ihm dennoch bereits vor dem Start den Ritterschlag und sagte Mitte Juli: »Adam wird einer der besten Sprinter aller Zeiten werden!«



Selbst die Fußball-Szene kann mittlerweile den Stolz auf den verlorenen Sohn nicht mehr verhehlen: Manchester-United-Verteidiger Rio Ferdinand twitterte beste Glückwünsche und auch Gemilis Ex-Klub FC Chelsea gratulierte dem jetzigen Leichtathleten auf der Vereinshomepage zum tollen Ergebnis. Für seinen ehemaligen Mitspieler Mark Arber bei Dagenham war die Entwicklung von Gemili am Ende einfach nur logisch: »Adam hatte nur dieses eine mörderische Tempo, dass ihn seine technischen Qualitäten jedoch nicht ausspielen ließ. Für den Fußball war er einfach zu schnell.«

Text: Christoph Drescher / 11 Freunde

Sonntag, 5. August 2012

AUS DEM ARCHIV:

12.06.2001
Vorwärts Stadion

Steyrer Senioren/Theaterkeller gegen DOC Rangers 3-5

Kader Rangers: Kremsner; Rausch, Eichinger R., Müller W., Lambert; Sandmayr H., Stumptner, Pölzl, Kargl, Minoth; Hilber, Dopplinger, Müller M.

Tore: Krenn(2), Christl; Dopplinger (3), Pölzl, Müller M.

Dienstag, 24. Juli 2012

Unnützes Wissen


Der Upton Park Football Club war ein englischer Amateur-Fußballverein aus dem Londoner Stadtviertel Upton Park. Der Fußballverein hatte von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts Bestand. Hauptsächlich bekannt wurde der Klub durch seine Teilnahme am erstenFA Cup1871/72 und den Sieg beim olympischen Demonstrationsturnier in Paris.

Trotz der Namensgleichheit mit dem Upton Park, dem Stadion von West Ham United (das damals noch Thames Ironworks hieß), gibt es keine direkte Verbindung zum Stadion. Upton Park FC spielte niemals im Upton Park sondern trug seine Partien im einige Straßen entfernten West Ham Park aus.

1911 löste sich der Verein endgültig auf.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Musik, Musik.



In der Musik ist die Rivalität zwischen Steyr und Linz nicht so, dass man sich schwertut, wenn man etwas linzerisches mag. Beim Sport ist es schon was anderes. Als ich vor dem Lebensalter noch eine einstellige Zahl trug fand ich gewisse Musiken gut, gerade WEIL und NUR diese aus der näheren Umgebung kamen. Schlimmste Beispiele: Goldie Ens, Waterloo & Robinson.
Auch der LASK war kurzfristig meine Lieblingsmannschaft, weil dort der Helmut Köglberger aus Sierning spielte. Dass er zuvor bei Amateure Steyr war, wurde von mir toleriert.
Einmal durfte ich bei Bekannten aus Linz übernachten. Der Herr des Hauses war bekennender VÖEST-Anhänger. Die Wohnung lag neben den damaligen LASK-Platz. Ich bekam die halbe Nacht vor Aufregung kein Auge zu.

In der Pubertät löst man sich von elterlichen Strukturen.
Man geht regelmässig zu den Rot-Weißen aus Steyr. Musikalisch endeckt man den etwas wilderen Rock´n Roll.
Am ATSV-Platz im Münichholz gibt es ein Open Air Konzert mit Steyrer Bands, den Wald4teln Bluespumpm und Miss Mollies Favourites aus Urfahr. Das Konzert der Linzer wird wegen zahlreicher Lärmbelästigungsklagen abgesagt. Das am hellen Nachmittag.
Die ganz wilden waren damals aber die Willi Warma, die ich nie erleben konnte.
Es gibt aber Ohrenzeugen, die von einem Konzert beim Faderl in Wolfern berichten können.

Die ersten Ausritte mit Freunden in die Landeshauptstadt führen in die Linzer Sporthalle (Mannfred Manns Earth Band, Motörhead, Status Quo und vieles mehr...). Später wird der Posthof oft mehrmals die Woche besucht. Die Subkulturhäuser wie Stadtwerkstatt oder Kapu habe ich mit meiner begrenzten Sicht aus Steyr übersehen und vermutlich wären mir diese als Lehrling und Hackler auch zu unheimlich gewesen.

Im Schmollgruber-Keller spielt die Austria Knochenschau zum 3-jährigen bestehen des Atrium in der Gleinkergasse.

Später lernt man die Herren Brüder Spieldiener und Konsorten, von den Mollies durch berufliche Verbandelungen persönlich kennen. Man lehrt so manches Bier im Dienste des Rock´n Roll, wird sogar zum Fußballtraining in die schaurig schöne Weberschule mitgenommen. Mit Herrn Donke von Willi Warma kommt man Backstage ins Gespräch. Ein sehr netter Kerl. 25 Jahre früher hätte ich mich vor ihm gefürchtet.

Heute finde ich auf OÖN folgenden Bericht inkl. Interview:

LINZ. Die „Eela Craig“ spielten Klerikal-Rock und Robert Urmann veranstaltete Jazz-Konzerte in der Arbeiterkammer. Sonst war es in den Siebzigerjahren für junge Leute in Linz kulturell öd. Doch im Sommer 1977 schlug der Blitz ein. „Willi Warma“, 17- bis 19-jährige Buben, gaben ihr erstes Konzert. Damit begann in Linz ein neues Kultur-Zeitalter.



„Ich sprenge alle Ketten“ sang Kurt Holzinger. Er ging mit Peter Donke, Sohn eines Kinderarztes, ins Peuerbach-Gymnasium in Urfahr. Mitschülerin war Eugenie Kain, die 2010 gestorbene Schriftstellerin. „1976 habe ich in einem Klub in England AC/DC gesehen. Daraufhin warf ich meine Jazz-Rock-Platten weg“, erzählt Donke. Fortan waren die Ramones, Dr. Feelgood und Sex Pistols die Vorbilder, die in Linz noch unbekannt waren.

„Durch den Schüleraustausch sind wir nach England und an diese Platten gekommen“, sagt Donke. Dann ging es los. Kurt Holzinger sang, Peter Donke spielte Bass, Christian Unger, Sohn eines Radiologiearztes, trommelte, Julius Zechner (1992 gestorben) spielte Gitarre. Donke: „Der Julius war der erste in Linz, der sich öffentlich dazu bekannte, schwul zu sein.“

Zunächst spielten die Willis in Jugendklubs. Anfang 1978 entdeckte „Willi Warma“-Freund Bernhard Praschl das Cafe Landgraf als Spielort. Das Lokal an der Urfahraner Hauptstraße, wo man einst nobel zum Fünf-Uhr-Tee tanzte, war eine abgewetzte Bude.

Donke: „Es war easy. Wir spielten einfach.“ Die Willis wurden Linzer Helden. Zur Profi-Karriere reichte es nicht: „Wir hätten das eh nicht ausgehalten. Ich habe Motörhead kennengelernt. Die waren damals schon Wracks.“

Die Stahlstadtkinder

Auf Ö3 wurden „Willi Warma“, die einige Zeit denselben Manager wie Wolfgang Ambros hatten, nicht gespielt. Wohl auch, weil sie in „Stahlstadtkinder“ über Linzer Smog und „Polizisten, legalisierte Terroristen“ sangen. 1983 war es vorbei mit der Band.

Donke musizierte weiter mit „Dynamo Urfahr“ und „Krüppelschlag“, schmiss sein Studium, arbeitete beim Stadtwerkstatt-TV, wurde Buchhalter der freien Szene und für Filmemacher. Jetzt musiziert er mit seiner Frau Christine Zigon und wohnt am Urfahraner Auberg, wo er aufgewachsen ist.

Wordrap

1 Mein Lieblingsort in Linz ist ... die BP-Tankstelle an der Wildbergstraße in Urfahr, weil ich dort im Park bei der Bruckner-Universität meine Hunde äußerln führen und Leute treffen kann.

2 Mein „Willi Warma“-Lieblingslied ist ... „Niemand hilft mir“ mit dem Text von Konrad Bayer. Das hat uns Ronnie Urini gestohlen.

3 Mein Musiker-Vorbild ist ... Nick Lowe, ein Pub-Rocker, der mit dem Alter immer besser wird.

4 Wie wichtig sind die Siebziger- und Achtzigerjahre?

Total wichtig, denn da vollzog sich bei uns erst der Aufbruch der alten Strukturen. Damals fand in Linz eigentlich die 68er-Bewegung statt.

5 Die Mollies ... sind zur selben Zeit wie wir Willis entstanden. Das war eine Hofpartie aus den Hitler-Bauten an der Leonfeldner Straße. Die spielten zunächst Beatles und waren die Braven. Wir waren die Bösen, obwohl wir eigentlich Bürger-Bubis waren.

6 Ihre Ex-Freundin Sophie Rois, die in Salzburg die Buhlschaft spielte ... war für mich die Größte.

7 Was gefällt Ihnen besonders an Linz?

Der Hafen.

8 An Linz stört mich, dass ... die Kultur verstaatlicht ist. Mir wären drei Phönix-Theater lieber als ein Opernhaus.

9 Als Bürgermeister würde ich ... mich nicht in alles einmischen.


Bei Herrn Robert Urmann hab ich in meiner Linzer Zeit, aus Langeweile, einen VHS-Kurs zum Thema Jazz besucht. Er war Großartig. Mit dem Dienstwagen des Herrn Bürgermeister durfte ich einmal, mit gefühlten 100 Kmh, über die Nibelungenbrücke mitfahren. Den Rückweg bewältigte ich freiwillig zu Fuß.

Die Mollies spielte bei der letzten Steyrer Fun Night. Im Hexenkessel...


Das Buch zum Thema: Es muss was geben von Andreas Kump.

Der Film zum Thema: Es muss was geben von Christian Tod und Oliver Stangl.

Freitag, 6. Juli 2012

Rangers in der Krise


Das „Old Firm“ ist in der Liga bis auf weiteres Geschichte. Nach dem letzte Woche erfolgten Ausschluss der Glasgow Rangers durch die restlichen elf Clubs der Schottischen Premier League (SPL), stimmten am Freitag 25 der 30 Vereine der Scottish Football League (SFL) für eine Versetzung der Rangers in die vierte Liga. Das traditionelle Derby mit Celtic findet daher in naher Zukunft höchstens noch im Cup statt.

Mit überwältigender Mehrheit hatten bereits die elf Oberhausclubs den Rangers die Zugehörigkeit entzogen, nachdem der Traditionsverein einen Schuldenberg von 166 Millionen Euro angehäuft hatte und in Insolvenz gehen musste. Nun muss der 54-fache Meister nicht wie erhofft in der zweiten, sondern in der untersten Leistungsstufe den Wiederbeginn starten und ist damit definitiv erstmals seit der Gründung des Vereins im Jahr 1890 nicht erstklassig.

„Diese Entscheidung liegt einem bewährten Prozess zugrunde. Es war für alle Beteiligten eine der schwersten Entscheidungen überhaupt. Sie wurde aber im Interesse der sportlichen Fairness getroffen - einem Grundprinzip der SFL“, erklärte der Vorsitzende, David Longmuir. Dem schottischen Fußball droht damit allerdings ein großes Problem. Geht es nach dem Verbandspräsidenten Stewart Regan, stehen eine Katastrophe, ein „langsamer, schleichender Tod“ und sogar „soziale Unruhen“ bevor.

Finanzieller Schaden enorm

Der vorläufige Absturz der Rangers in die sportliche Bedeutungslosigkeit erschüttert die schottische Liga nämlich in ihren Grundfesten - vor allem finanziell. Denn der bestehende TV-Vertrag mit den Sendern BSkyB und ESPN sieht mindestens vier Spiele zwischen den Rangers und Celtic vor. Der Verlust an TV-Geldern könnte sich laut SPL auf 16 Mio. Pfund (rund 20 Mio. Euro) belaufen. Laut der schottischen „Sun“ droht den Profivereinen sogar ein Verlust von an die 100 Millionen Euro.

Laut englischen Medien wären die Sender bereit gewesen, eine Saison ohne „Old Firm“ zu überbrücken. Daher lag die Hoffnung auf eine Einstufung der Rangers in die zweite Liga, damit nach einem geplanten sofortigen Wiederaufstieg das vielleicht berühmteste Derby der europäischen Fußballszene so schnell wie möglich auch in der Meisterschaft wieder zu sehen ist. Nun sind es aber zumindest drei Jahre. Die Fernsehpartner werden ihr Engagement nun drastisch reduzieren. Auch der Absprung weiterer potenter Sponsoren droht.

Fans drohten mit Boykott

Unter dem Strich wurde den Rangers allerdings von den restlichen schottischen Clubs damit die Rechnung für ihre jahrelange Misswirtschaft auf Kosten der kleineren Vereine präsentiert. Denn während die weniger populären Clubs zum Sparen gezwungen wurden, durften die beiden Großen Rangers und Celtic das Geld weiter mit offenen Armen ausgeben. Die Liga wurde zur Zweiklassengesellschaft.

Seit 1985, als Aberdeen Meister wurde, spielten sich die beiden Clubs aus Glasgow die Meisterschaft untereinander aus. Hearts of Midlothian konnte 2006 mit Rang zwei das Duo an der Spitze als einziges Team seit 1985 sprengen. Schon vor der Abstimmung in der letzten Woche hatten sich sieben Vereine klar gegen die Rangers deklariert. Auch auf Druck der eigenen Fans. Die Anhänger hatten gedroht, die Spiele gegen die „Gers“ zu boykottieren.

Mit Stolz in die vierte Liga

Daher gelang es dem Engländer Charles Green, der die maroden Rangers im Juni übernommen hat, nicht die erhoffte Mehrheit zu bekommen. Auch die Neugründung der Betreibergesellschaft des Clubs half nichts. „Wir sind zutiefst enttäuscht“, sagte Green, früher im Vorstand von Sheffield United, nach dem Votum der anderen Premier-League-Clubs in der letzten Woche.

Die Rangers wurden allerdings nicht anders behandelt als der Verein aus Livingston, der 2006 ebenfalls in die unterste Liga zwangsrelegiert wurde. Auch die Fans der Rangers haben sich immer klar dazu bekannt, keine Almosen haben zu wollen. Lieber mit Stolz in die vierte Liga und den Aufstieg in die Premier League aus eigener Kraft wieder schaffen, als jahrelang von den Celtic-Fans wegen der Bevorzugung verhöhnt zu werden.


Quelle: orf.at

Mittwoch, 20. Juni 2012

Gutes Benehmen - wieder gefragt



Heute auf orf.at:

Nach dem bitteren EM-Aus der Ukraine hat Trainer Oleg Blochin im Streit mit einem Journalisten kurzzeitig die Beherrschung verloren und dem Reporter Schläge angedroht.

Dieser hatte am späten Dienstagabend in Donezk die mangelnde Fitness des Teams bei der 0:1-Niederlage gegen England kritisiert. „Sie sollten respektieren, dass ich Fußball gespielt habe. Haben Sie Fußball gespielt?“, so Blochin. „Wenn du ein Mann bist, geh mit mir, und wir haben eine Unterhaltung unter Männern.“

Selbst als UEFA-Sprecher Frits Ahlström die nächste Frage aufrufen wollte und die Journalisten bat, keine Meinungen mehr zu äußern, ließ sich der Coach nicht beruhigen. „Wenn Sie Blochin nicht mögen, zeigen Sie es. Aber ich lasse es nicht zu, dass Sie etwas gegen mein Team sagen“, schimpfte der 59-Jährige. Auch als er wenige Minuten später den Pressesaal verließ, zeigte Blochin immer wieder zur Tür und forderte den Journalisten zum Mitkommen auf.

Samstag, 16. Juni 2012

Turnier in Gmunden




Beim Turnier in Gmunden erreichen die DOC Rangers den 4. Rang!
GRATULATION! Herr Kollege Kollegger hält den Pokal in seiner Rechten!
Die Helden: Günther K., Phillip E., Walter M., Johnny K., Klaus N., "El Presidente" Manfred R., Josef L.

Donnerstag, 14. Juni 2012

DOC Rangers gegen SKV Senioren


Dienstag, 12.6.2012, Kunstrasen Rennbahn

DOC Rangers gegen SKV Senioren 2-5

Zeilner; Kupfer, Rausch, Lambert, Nussbaummüller, Van Ertl, Gross, Pölzl, Eichinger Ph., Schmidl, Schreiner (formerlyknownaszegermacher).



Vorwärts hat in den letzten Wochen alle taktischen Tricks angewendet um die Rangers zu verunsichern. Zuerst wurde das Spiel am Vorwärts-Platz aus fadenscheinigen Gründen abgesagt. Dann wurde die U-14 bei unseren Trainingstermin auf dLinken Kunstrasenplatz geschickt um ein Training der Rangers zu verhindern. Dann kamen die Rot-Weißen um eine Woche zu früh zum Spiel. Unter diesen Umständen kann man leicht gewinnen.

Der Spielbericht.

Freitag, 8. Juni 2012

EURO 2012: Meine Homebase - 1.: The Red Rooster



Der Wirt, Herr Eugen, gibt die taktischen Aufgaben vor.


Während eine Abordnung der Rangers auf dem steiningen Weg nach Lemberg ist, stellt sich für den Zuhausegebliebenen die Frage: "Wo schau i ma de Spiele an?"

Natürlich ist es zu Hause auf der Couch am gemütlichsten. Aber richtig nachhaltige Fußballerlebnisse gibt es in Gesellschaft Gleichgesinnter und Andersdenkender.
Mein Tipp zum Steyrer Public Viewing:

THE RED ROOSTER in der Blumauergasse.

In der ehemaligen Trafik beim Schloß Lamberg befindet sich seit November letzten Jahres eines der lässigsten Lokale der Steyrer Altstadt.
Familie Slapak hat sich ordentlich ins Zeug gelegt. Renoviert und liebevoll eingerichtet ist das Lokal.
Obwohl sich der Red Rooster als Honky Tonk ("Eine rustikale Schankkneipe in den Vereinigten Staaten." Quelle: Wikipedia) versteht wird
1. kühles Bier aus Freistadt und Brünn gezapft
2. Gediegene Winzer-Weine aus Österreich angeboten.
3. Der Musikgeschmack der Familie ist gediegen. Die Lautstärke des musikalischen Angebots ist angenehm und stört keine gepflegte Kommunikation.

Beim gemeinsamen Fußballerlebnis werden die Räume zur Toilette eng gemacht.
Das Gemeinschaftsgehühl wird dadurch verstärkt.

Nur wenige Lokale können sich rühmen eine eigene Hymne zu besitzen.
Der Red Rooster hat diese. Der Steyrer Musikant Glück Michael hat es sich nicht nehmen lassen ein, einen Ohrwurm zu komponieren. Mit ihm spielen auf diesem Track Herr Hirschmugl Peter (Gitarre, Banjo) und Herr Hackl Wilhelm (Schlagzeug) . Im Chor singt unter viel männlicher und weiblicher Prominenz, auch ein talentierter Spieler der DOC Rangers mit.
HIER ist der Song zu hören.

Also auf in den RED ROOSTER.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Eine Saison in der Regionalliga


Groß waren die Erwartungen von uns Anhängern. Ein Mittelfeldplatz war das mindeste, was der SKV in der ersten RL-Saison erreichen sollte.
Doch es kam ganz anders.
Die neuen Spieler wurden schlecht integriert. Vom Sommer-Kauf war nur Goalie Christoph Haas ein Volltreffer. Im Winter gingen die Neuen wieder und zudem die Routiniers Mehlem und Ruckendorfer.
Geholt wurde nur ein Spieler der passte: Peter Orosz.
Das war zuwenig.
3 Trainer wurden verbraten.
Es war die ganze Saison über keine Kontinuität zu erkennen. Am Ende fehlten 11 Punkte auf einen Nichtabstiegsrang.
Nur gegen GAK, DSV Leoben und die Sturm Amateure gab es null Punkte. Dankbarster Gegner waren der FC Wels und SAK, die uns nur einen Punkt abknöpfen konnten.

Die meisten Einsatzminuten hatte Goalie Christoph Haas - 2.610 Minuten.
Bei allen 30 Spielen spielte Gernot Falkner.

Die Toptorschützen:
Daniel Lindorfer - 8 Tore in 16 Spielen
Gernot Falkner - 6 Tore in 30 Spielen
Manuel Schönberger - 6 Tore in 2.240 Minuten...

Assists:
Gernot Falkner, Dejan Javorovic je 5
Daniel Lindorfer und Manuel Schönberger je 4

Bad Boys:
Manfred Rabenhaupt 0 Rote / 9 Gelbe Karten bei 25 Einsätzen
Je 1 x Gelb/Rot: Schönberger, Danninger und Orosz.
Keine Rote Karte für einen Vorwärts-Spieler.

Am neuen Kader wird heftig gebastelt.
Abgänge gibt es schon in Hülle und Fülle:
Daniel Lindorfer geht zu Austria Klagenfur, Christoph Haas vermutlich zu Amstetten. Daniel Kerschbaumer heuert bei Red Bull Pasching an. Urgestein Mauschi Rabenhaupt wird auch nicht mehr dabei sein. Wer kommen wird ist noch offen.
Vom SV Sierning sollen Reinhard Großalber und Hubert Zauner schon unterschrieben haben.

Fazit:
Die Übertrittszeit ist für einen Fan genauso nervenaufreibend wie der Abstiegskampf...