"Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz."
Dettmar Cramer


"Wenn Frauen bei einer Party dabei sind, wird alles steif!"

Johnny Van Ertl



"Die Jungs von heute haben Hornhaut auf den Oberschenkeln - vom vielen Reingrätschen."

Buffy Ettmayr



"Der hat nicht Bundesliga gespielt. Der hat Bundesliga gefoult."

Uli Hoeneß über Uwe Klimaschewski

Mittwoch, 10. April 2013

Präsidenten-Wahl


Neu-Wahl des DOC-Rangers Präsidenten am DI 16.4.2013 im Wahllokal Roter Gockel.
Bei der Präsidentenwahl herrscht Anwesenheitspflicht!

Donnerstag, 4. April 2013

Paolo Di Canio

Ex-West Ham Kapitän Paolo Di Canio ist Rot-Weißer Manager.
Zu den politischen Anschuldiguen gegen ihn ist folgendes zu finden:
Faschist Di Canio verunglimpft

Legendäre Spieler der Vorwärts - Teil 1

Am 15. August 1978 gewann der SK Vorwärts Steyr das Cupspiel gegen Austria Wien mit 3-1.
Zur Erinnerung:
Austria stand kurz zuvor im Europacup-Finale der Pokalsieger. Gegen RSC Anderlecht setzte es zwar eine 4-0 Niederlage, nie zuvor war aber ein österreichischer Verein in ein Endspiel eingezogen.
Die Fußball WM in Argentinien war gerade erst gespielt. Am 21. Juni verlor Weltmeister Deutschland gegen Österreich mit 3-2.
Es herrschte Euphorie rund um den Fußball. Ein paar Tage vor dem Match SKV-FAK, duellierte sich Amateure Steyr gegen den SK VÖEST Linz. Bei VÖEST war der neue Star Willy Kreuz, der von Feynoord Rotterdam in die Stahlstadt geholt wurde. Außerdem stand mit Erwin Fuchsbichler der dritte Tormann der Nationalmannschaft zwischen den Pfosten. Die Lauberleitner verloren gegen die Linzer erst in der Verlängerung.
Die Elf von Vorwärts wurde von Trainer Jetzinger als starkes Kollektiv angelegt. Es ragte kein Spieler überdurchschnittlich heraus. In der Saison 1978/79 wurde der Meistertitel in der OÖ-Landesliga errungen. In der Relegation besiegten die Vorwärtsler Flavia Solva, nach zweimaligen torlosen Begegnungen, in einem unvergleichlichen Elfer-Krimi und stiegen damit erstmals seit 1959 wieder in der zweithöchsten Spielklasse von Österreich auf. Mit Rang 14 stieg Vorwärts nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Wiener Neustadt sofort wieder ab. In der Saison 80/81 wurde der SKV in der Landesliga 3. hinter Vöcklamarkt und Chemie Linz.

Und dann kam Ladi!

Ladislav Petráš wurde am 1. Dezember 1946 in Necpaly in der damaligen Tschechoslowakei geboren.
Zwischen 1969 und 1977 spielte Petráš 19mal für das Tschechoslowakische Nationalteam und erzielte dabei 6 Tore. Das legendärste Tor erzielte Petráš am 3. Juni 1970 im WM-Gruppenspiel gegen Brasilien in Guadalajara. in der 11. Spielminute erzielte Ladi ein Traumtor vor 53.000 Zuschauern zum 1-0  gegen den späteren Champion. Die Partie wurde zwar noch 4-1 verloren. Petráš war aber damit in den Geschichtsbüchern verewigt.

1981/82 kam Ladislav Petráš zur Vorwärts. Die erste Partie verlor Vorwärts auswärts gegen Chemie Linz mit 1-2. Diese Niederlage war die einzige der Rot-Weißen in dieser Saison. Der SKV wurde Meister mit 11 Punkten Vorsprung und einer Tordifferenz von 61:10. Denkwürdig für mich, das Rückspiel in Steyr gegen Chemie. Vor 4.000 Fans wurden die Linzer mit 4-0 besiegt. In Erinnerung geblieben ist mir das Tor des unvergesslichen Ferdl Vorlaufer, per Fallrückzieher.

Herausragender Kicker in dierer Mannschaft war aber Ladislav Petráš. Der Mann mit dem Bauch unter dem Leiberl verzückte die Fans. Er verstand es die Gegner auf engsten Raum zu düpieren. Auf den ersten zehn Metern war er extrem Antrittsschnell und viel zu tricktreich für die gegnerischen Verteidiger. Meist spielte er dann einen genialen Stanglpass auf Gerald Nußbaumer oder Fredl Rathner, die dann nurmehr den Ball ins eckige bringen mussten. Vorwärts stieg wieder auf und Ladi geigte in der 2. Division weiter, Unvergesslich ein 1-0 Sieg gegen Petráš Ex-Klub FavAC. In Hälfte zwei spielte Vorwärts unter Regie von Ladi mit den Favoritnern Katz und Maus. Das Publikum stand vor Verzückung auf  den Holzbänken der Nord-Tribüne und jubelte über das Spiel ihrer Lieblinge. Nie mehr war ein 1-0 so ungefährdet und souverän über die Zeit gebracht worden. Fußball vom feinsten.

Auszug aus dem Programm des Auswärtsspiels gegen SV Spittal/Drau vom 28. August 1982:
Kader SK Vorwärts Steyr
Tor: Traxler, Piller
Verteidigung: Wingert, Staudenmayr, Stöffelbauer, Hochedlinger.
Mittelfeld: Vorlaufer, Holzer, Ortner, Kiss F., Kiss W., Leingang.
Angriff: Nußbaumer, Petráš, Sulzner, Grim.


Mittwoch, 3. April 2013

Doch kein Messi(as)?

Im Sommer 2012, beim Testspiel gegen Gallneukirchen, war es passiert. Viele glaubten einen neuen Messi(as) im Dress der Rot-Weißen aus Steyr endeckt zu haben. Ein Testspieler aus Ungarn, mit - angeblich- brasilianischen Wurzeln. Der Schreiber dieser Zeilen kam erst in Hälfte 2 in den Genuß den Zampano aus Osteuropa zu sehen. Der Mann auf der rechten Außenbahn stieg selbst vor einem Rückpass zehnmal über den Ball, so wie Herr C. Ronaldo in Madrid es gern zu tun pflegt. Eine Spielkultur, die man zuvor nur in städtischen Freibad zu pflegen glaubte. Auf Druck von Medien und Fans wurde der Geldsäckel aufgeschnürt und der Ungar, der kein Brasilianer ist, wurde kurzerhand verpflichtet.

Nach 18 Spielen für die Vorwärts hat der Herr Ferenc Beres 6 Tore für die Vorwärts geschossen. Oft wurde kritisiert, dasss er auf falscher Position - als Angreifer - aufgestellt wurde. Andere verfluchen ihn inzwischen und beschimpfen ihn als Alibikicker. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte. Es sind halt noch selten Götter vom Olymp auf den Vorwärts-Platz abgestiegen.

Einige waren aber nah dran. Von denen werde ich an dieser Stelle noch berichten.

Herr Beres ist halt nur ein sympathischer junger Mann, der sich freut einen Klub gefunden zu haben, der ihn für seine zirkusreifen Einlagen fürstlich bezahlt, auch wennn es beim Fußball um etwas anderes geht.

Im Internet ist folgendes Video zu finden. Herrliche Szenen, bei denen seltsamerweise selten das Ende der Fahnenstange zu sehen ist, wenn ihr versteht, was ich meine.


Freitag, 29. März 2013

Freistoßtrick by Adam Kensy

Seit Adam Kensy den SK Vorwärts trainiert, muß die Steyrer Mannschaft Freistoßtricks im knien, liegen und schweben ausführen.
Die steirische Landesligamannschft des SC Weiz hat einen dieser Tricks adaptiert und zur Perfektion gebracht. Chapeau!


Liebe geht durch den Magen

STEYR. Marlene Schausberger (21) führt seit zwei Wochen das Lokal "M92" an der Stelle des ehemaligen Vorwärts-Treff.

Marlene Schausberger und ihr Freund, Küchenchef Benedict Platzer (23), mussten sich seit der Eröffnung des „M92“ einiges anhören. Die Farben im Lokal seien schlecht gewählt: Blaue Servietten, eine schwarz-weiße Einrichtung. Alle Erinnerungsstücke des SK Vorwärts seien aus dem Lokal verbannt worden. Die Bosna sei lieblos zubereitet und das Bier sei zu teuer. Im Gespräch mit den OÖNachrichten erklären sie ihre Ideen.

Frau Schausberger, wie läuft es mit dem neuen Lokal?
Schausberger: Es geht langsam voran. Klar gab es kleine Anlaufschwierigkeiten, aber wir sind zufrieden. Wir haben ja auch die Gastronomie bei Heimspielen im Stadion übernommen. Da habe ich unter Ernst Hasenleitner schon zwei Jahre lang im Service mitgearbeitet und wusste, was uns in etwa erwarten würde.
Ein Lokal direkt am Vorwärts-Stadion ist ja ein besonderer Standort. Sind Sie Fußball-Fan?
Schausberger: Ich war immer schon Vorwärts-Fan. Meine Eltern sind es ja auch. Mein Vater Karl Schausberger war sogar eine Zeit-lang im Vorstand.
Dann werden Sie auch verstehen, dass viele Fans traurig sind, dass alle Fotos und Erinnerungsstücke an die Vorwärts aus dem Lokal entfernt wurden. Warum eigentlich?
Schausberger: Das wird sich ändern. Wir werden demnächst eine Glasvitrine aufstellen, in der wieder Fanartikel und andere Sachen zu sehen sein werden. Ein gutes Verhältnis zu den Fans ist uns wichtig. Es gab ja auch den Vorwurf, dass unser Lokal schwarz-weiß gestaltet wurde. Dazu muss ich sagen, dass die Farben der Einrichtung braun-beige sind und die Servietten sind nicht blau, sondern türkis. Wir werden an Spieltagen das Lokal künftig aber rot-weiß dekorieren und rote Servietten verwenden.
Wie ist das Grundkonzept Ihres Lokals?
Platzer: Wir wollen den Übergang zwischen Café und Bar schaffen. Bei uns gibt es ganztägig gutbürgerliche Küche und wir bieten auch abwechslungsreiche Mittagsmenüs. Unsere Spezialität sind Palatschinken und Knödel. Wir sind nicht mehr das Vorwärts-Treff, sondern das Lokal am Vorwärts-Platz. Wir zeigen auch Länderspiele und Champions-League-Übertragungen über Pay-TV. Wir wollen für alle zugänglich sein, für Vorwärts-Fans und Nicht-Vorwärts-Fans gleichermaßen. Im Mai bekommen wir einen abgetrennten Nichtraucherbereich. Vielleicht bekommt die Vorwärts über das Lokal ja auch neue Fans, die dann ins Stadion gehen.
Beim ersten Heimspiel wurde vor allem an der Zubereitung der Bosna Kritik geübt. Wie sehen Sie das als gelernter Koch?
Platzer: Geschmack ist relativ, aber bei der Bosna besteht sicherlich der größte Verbesserungsbedarf. Wir wissen, dass den Fans die Bosna sehr wichtig ist und sind auch froh über die Rückmeldungen. So können wir sicherstellen, dass die Bosna im Vorwärts-Stadion künftig wieder die beste im Land sein wird, was sie ja auch immer war.
Der Bierpreis wurde auch kritisiert. Sie verlangen jetzt mit 3,30 Euro um zehn Prozent mehr als Ihre Vorgänger. Wie rechtfertigen Sie das?
Schausberger: Wir haben ja den Biervertrag von der Vorwärts übernommen. Und die Getränkepreise sind im Einkauf halt einfach teurer geworden, auch bei den alkoholfreien Getränken. Eine Preiserhöhung hätte es mit oder ohne uns gegeben. Dass sie genau jetzt im März mit unserem Start gekommen ist, ist Zufall.

Quelle: http://www.nachrichten.at

 

Sonntag, 24. März 2013

Empfehlung

Dass der Herr Postmann kicken kann und auch ein leckeres Käffchen verkauft ist unbestritten.
Jetzt dürfen auch noch drei, mir nicht näher bekannte Herren, im Cafe da Silva musizieren.
Er hat auch guten musikalischen Geschmack.

Hoffentlich kommen Viele...

Mittwoch, 20. März 2013

Skandal

Da spielt ein Herr lange Zeit bei uns, gibt sich als portugiesischer Rastelli aus und dann kommt man drauf, ALLES SCHEIN UND SEIN!!!

HIER DER BEWEIS!

Der Herr heißt Postmann!

I bin jetzt a bisserl enttäuscht.
Fehlt nur mehr, dass unser Japaner  aus Dambach kommt.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Ein Märchen: "Späte Genugtuung"

Es waren einmal 2 Herren, die spielten mit einem Fußballklub aus der Provinz DKT oder Monopoli oder sonst was. Der eine Herr war beim Staat angestellt und passte auf das dem Staat nichts böses zustösst. Der andere kaufte sich viele große LKW´s und ließ sie in der Gegend herum fahren. Als der Fußballverein immer Geld benötigte, aber nicht mehr Geld da war, linkten die beiden Sponsoren, Spieler und Fans bis zum abwinken. Der eine Herr liess sich von einem Herren aus dem Norden LKW weise Kicker aus aller Herren Länder für seinen Verein liefern. Der andere Herr endeckte dann, als die Kicker aus aller Herren Länder nicht gscheit kickten, den "Ein-Aus-Schalter" bei der Fluchtlichtanlage, die aber längst nicht mehr dem Verein gehörte. Irgendwann durfte der Verein nicht mehr mitspielen. Viele Menschen, die um ihr Geld betrogen wurden, schauten durch die Finger. Die Schulden, die die Herreen angehäuft haben, mussten die Bürger der Stadt bezahlen. Die Fans mussten 18 Monate warten bis sie im Stadion wieder Spiele, diesmal gegen Kleinreifling und Maria Neustift, sehen durften. Die 2 Herren durften aber weiterziehen als ob nichts gewesen wäre. Der eine Herr ging in staatliche Pension und spielte ein ähnliches Spiel an der Vöckla. Der Herr mit dem Lichtschalter stand erst jetzt vor Gericht, aber wegen anderer Gaunereien.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

LINZ. Wegen Veruntreuung und Urkundenfälschung hat am Mittwoch ein Schöffensenat des Landesgerichts Linz den Transportunternehmer und ehemaligen Ex-Präsidenten des Fußballvereines Vorwärts Steyr, Leo Dittrich, rechtskräftig schuldig gesprochen. Die Strafe beträgt 36 Monate Haft, zehn davon wurden unbedingt verhängt.

Die Anklage warf dem 59-Jährigen vor, zwischen 2005 und 2007 mehr als zehn zuvor geleaste bzw. gemietete Lkws und Anhänger mit gefälschten Papieren und Dokumenten weiterverkauft und den Erlös in die eigene Tasche gesteckt zu haben. Die Schadenssumme beträgt rund 1,6 Millionen Euro. Die Geschädigten hätten aber mittlerweile ihr Geld zurück erhalten, sagte der Verteidiger Roland Gabl. „Mein Mandant wollte Geldmittel beschaffen, um seinen Betrieb zu retten und nicht den Gläubigern schaden“, so der Anwalt in seinem Schlussplädoyer.
Die Strafsache wurde gestern bereits zum zweiten Mal in Linz verhandelt. Der Transportunternehmer war bereits im September 2011 verurteilt worden, hatte gegen diese Entscheidung aber Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung erhoben. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hob daraufhin das Urteil wegen Mängeln teilweise wieder auf, und der Strafakt wurde wieder an die erste Instanz zur neuerlichen Entscheidung verwiesen. Das am Mittwoch gefällte Urteil fiel günstiger für den 59-Jährigen aus als die Entscheidung aus dem Vorjahr, als der unbedingte Teil der Strafe nicht zehn sondern zwölf Monate Gefängnis betragen hatte. Dittrich, der im Lauf seiner Unternehmer-Karriere schon mehrfach in Konkursverfahren geschlittert war, war bis zum Jahr 2000 auch Präsident von Vorwärts Steyr.
Die Schulden des Klubs wurden unter seiner Präsidentschaft immer höher. Als es 1999 zum Abstieg aus der Bundesliga kam, konnten auch die Spielergehälter nur noch stockend bezahlt werden. Ein Jahr darauf wurde Vorwärts die Lizenz entzogen und der Spielbetrieb eingestellt. Erst 2001 konnte Vorwärts in der untersten Spielklasse wieder durchstarten. Die Stadt Steyr übernahm damals Haftungen für den Verein, die erst im Vorjahr durch eine Abschlagszahlung von 500.000 Euro gelöst werden konnten.
Quelle: OOEN - http://www.nachrichten.at



Dienstag, 29. Januar 2013

Ein Austrian Hammer

Emanuel Pogatetz ist für zumindest 6 Monate ein Hammer.
Er wechselt auf Leihbasis vom Vfl Wolfsburg zu West Ham United.

Hier ein Interview mit dem Steirer von der WHUFC-Site:

He may have been playing in Germany for the past two-and-a-half years, but many English football fans will instantly recall Emanuel Pogatetz.
The tall, strong Austria international defender enjoyed five seasons with Middlesbrough between 2005 and 2010, helping Boro to reach the UEFA Cup final and earning a reputation for being a whole-hearted player willing to put his body on the line for the cause.
West Ham United's new No18, who has joined the club on loan from Bundesliga side VfL Wolfsburg, is planning to endear himself to Hammers fans with more of the same following his arrival in east London. The 31-year-old could make his debut in the Barclays Premier League fixture at Fulham on Wednesday evening and he has told whufc.com he cannot wait to start his second spell on these shores.

What is it like to come back to England with West Ham?
EP: "I am really happy to be back in England, because the English football is enjoyable and is the football I have enjoyed the most and suits me the most."
What it is about English football you like the most?
EP: "It is a fast game and that suits the way I like to play. I just try to play my best and think I can play my best football here. I also enjoyed my time in the Bundesliga, of course. I think I adapted quite quickly to that but the game I want to play again is the English Premier League. I am really happy to be back here."
What did Sam Allardyce and your new team-mates say when you met them? You already know Gary O'Neil from your time with him at Middlesbrough, of course!
EP: "Yes, I met the manager and we had a chat. He is a very experienced manager who I am looking forward to working with and working under. I had a chat with Gary. I saw him at lunch and it was good to see him again after three years. Kevin Nolan also made a point of coming up to me as captain, to say hello and welcome - it was nice of him to do that, he spoke a few words to me."
You are versatile and able to play at either centre-back or left-back, but what do you see as your best position?
EP: "Definitely at the back, a centre0half. That is why Sam Allardyce has brought me in. I can also play as a left-back if I am needed there, but think I am best as a centre-half. I think that is the main position he [Sam] has brought me in for]."

Are you fit to play immediately?
EP: "I feel I am ready to go. I am looking to play games and train with the lads. I think I am OK but it is up to the gaffer when he wants to play me. But I am ready to train and then I can see if the manager thinks I am ready. I am fit and will try to make a good impression in the training session and then hopefully I can be ready for when the manager and team needs me."
Do you have any good memories of playing against West Ham, here, during the time you have played in England?
EP: "Yes, it is quite a few years ago but what I can remember is the supporters are very passionate here and I also remember coming in on the coach, seeing the area here, it was already packed with supporters making their way to the game. So straight away, when you see all of that, you think it is going to be a tough match here not only against the team but with the fans, who will be passionate. That is what I can remember. I am looking forward to playing in front of such an atmosphere, but for the West Ham fans this time. In front of such passionate supporters who give you the extra push, drive and boost you need to play your best."
You have been out of the country for a while, but have you watched the Premier League and seen what has been going on?
EP: "Yes, of course. I have been watching it in between playing. I have stayed in contact with a few of the lads I knew at Middlesbrough. I know what is going on and know what to expect in this league. I am looking forward to and am ready for that."



Samstag, 5. Januar 2013

Hey Joe!


Am 9. Dezember 2012 spielte Joe Cole zuletzt im Upton Park von West Ham. Im Dress von Liverpool erzielte er in Minute 76 den Ausgleich zum 2-2. Joe jubelte nicht über seinen Treffer, zollte damit den Verein und den Fans Respekt bei dem er groß geworden ist. Bei Ansicht der TV-Bilder überkam mich eine Ahnung, dass Joe gut ins Team von Big Sam Allardyce passen würde. Dort klafft eine Lücke zwischen stabiler Defensive und der spärlichen Offensive.
Am 5. Jänner 2013 wird Joe Cole wieder das Dress der Hammers überstreifen. Mit 31 Jahren kehrt er zu seinen Wurzeln zurück.
2003 wechselte Joe von West Ham zu Chelsea.
Joe Cole absolvierte die West Ham Akademie und debütierte im Alter von 17 Jahren in der Profimannschaft. Damals schrieb Robert Rotifer auf der FM4 Website folgenden Eintrag:

Our Kid Joe
Ein Freund hat mir einmal erzählt, wie er in einem Pub im East End von West Ham-Fans mit einigem Jubel, Schulterklopfen und spendierten Bieren abgefeiert wurde, weil sie erfahren hatten, dass er ums Eck von mir wohnt. Natürlich hatte das nicht wirklich mit mir zu tun, sondern mit der zufälligen Begegebenheit, dass meine Straße der familiäre Stammsitz eines der jungen Helden jenes heuer schmählich in die zweite Liga abgestiegenen Londoner Traditionsvereins ist bzw. mittlerweile war.

Bis zu diesem Gespräch hatte ich jedenfalls keine Verbindung zwischen "Cole", dem benachbarten Fleischhauer, und dem Fußballer Joe Cole (21, technisch versierter Mittelfeldspieler mit wachsender internationaler Erfahrung) hergestellt. Aber bei näherer Betrachtung machte das schon mehr Sinn, denn hinter so Typen, die das nötige Selbstbewusstsein haben, sich in der alles andere als gemütlichen Atmosphäre des Profi-Fußballs durchzusetzen, steht nicht selten ein solider Klan. Und als solchen würde ich die Coles auch bezeichnen, schließlich gehören sie zu den Platzhirschen dieser im Volksmund gern mit organisierter Kriminalität in Verbindung gebrachten, alten Marktstraße, aus deren geschäftlichen Territorialkämpfen im neunzehnten Jahrhundert immerhin die mächtige britische Supermarkt-Dynastie Sainsbury's hervorging (die ersten zwei Filialen standen auf meiner Straße, auch eine Art von Ruhm, die Familie des mittlerweile in Regierungskreise aufgestiegenen Lord Sainsbury wohnte oberhalb des erst verwahrlosten, dann geschlossenen Pubs gegenüber).
       
Über dem Geschäft der Coles hängt das makabre Schild "Family Butcher", und mit dieser Familie ist auch tatsächlich nicht zu Spaßen. Das wissen die Parksheriffs, die immer ein Auge zudrücken, wenn der glimmernde Colesche Fuhrpark allen weltlichen Vorschriften zum Spott am Gehsteig vor dem Laden abgestellt ist. Und das erfuhr auch die Frau, mit der ich mein Leben teilen darf, als sie einmal den Seitenspiegel des Mercedes eines der Klanmitglieder im Vorbeifahren touchierte. Ich konnte den aufgebrachten Herrn nur besänftigen, indem ich ihm mit meiner Imitation eines dämlichen Middle Class-Akzents begegnete. Es gibt keine bessere Art, sich bei der Working Class (selbst wenn sie Mercedes fährt) wegen offensichtlicher Unzurechnungsfähigkeit für eine ernsthafte Auseinandersetzung zu disqualifizieren. Gut, ich hätte trotzdem ein paar hinter die Ohren kriegen können, aber in diesem Fall funktionierte die Finte. Ein anderes Mal, das war noch zu Zeiten der BSE-Krise, wagte ich den Verkäufer blöd danach zu fragen, ob er sich auch sicher sei, dass jenes Stück Rindfleisch, das er auf meine Anfrage aus dem Hinterzimmer hervorgeholt hatte, tatsächlich aus biologischer Haltung stamme. Wenn Blicke fleischern könnten.
       
Seither haben wir jedenfalls bei den Coles nichts mehr gekauft. Und letztens, als ich mit einer frischen Baguette von den Arabern weiter unten den "Family Butcher" passierte, da hatte sich vor dem Geschäft der Coles ein Großteil des Klans samt assoziierten Mitgliedern rund um einen jüngeren Herrn in kurzen Hosen versammelt. Jener schien gerade in eine sehr animierte Schilderung vertieft zu sein, und just als ich vorbeiging, unternahm er einen Luftsprung und schwang dabei sein rechtes Bein in die Höhe. Erst da kapierte ich, dass das natürlich Joe Cole persönlich sein musste, der da vor seinen Bewunderern mit fußballerischen Großtaten prahlte.
       
Und gestern erfuhr ich dann ganz offiziell, was die Spatzen schon seit längerem von den Dächern von West Kentish Town gepfiffen hatten: Joe Cole geht für 6,6 Millionen Pfund (9,3 Millionen Euro) zum neureichen, von russischen Ölmilliarden beflügelten Chelsea FC (siehe diese gar nicht so alte Geschichte hier). Vielleicht kriegen die Coles ja jetzt ein neues, schöneres Geschäftsschild. Und vielleicht wird ihr Fuhrpark noch ein wenig fetter. Aber das East End wird sich nicht freuen. Die Liste der Spieler, die in den Monaten vor und nach dem Abstieg West Ham verlassen haben, ist wirklich besorgniserregend (Paolo Di Canio, Freddie Kanoute, Lee Bowyer, Les Ferdinand, Scott Minto, Edouard Cissé, Trevor Sinclair undsoweiter). Die Kluft zwischen den Wohlbesohlten und den Habenichtsen wird immer größer, und der neue Status der Hammers als dauerhafte Zweitligisten scheint schon vor ihrer ersten Saison in der missverständlich benannten First Division besiegelt. Dass gerade dieser Club bis zu seinem Abstieg eigentlich überdurchschnittlich reich an Teamspielern war (Keeper David James ist noch dabei), sagt eigentlich schon alles über die Dominanz der ausländischen Spieler in der Premiership. Und insofern ist Joe Coles Transfer natürlich wieder eine gute Sache, denn wenn sich das englische Nationalteam künftig aus Zweitligisten rekrutiert, sieht die Zukunft finster aus. 





10 Jahre später:
56 Spiele hat Joe für das Englische Nationalteam absolviert und dabei 10 Tore erzielt.
Er lief ab 2010 für den FC Liverpööl auf, war aber letztes Jahr für 6 Monate an den OSC Lille verliehen.

West Ham spielt heuer, auch ohne Scheich oder Oligarchen im Hintergrund, in der Premier League mit.