"Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz."
Dettmar Cramer


"Wenn Frauen bei einer Party dabei sind, wird alles steif!"

Johnny Van Ertl



"Die Jungs von heute haben Hornhaut auf den Oberschenkeln - vom vielen Reingrätschen."

Buffy Ettmayr



"Der hat nicht Bundesliga gespielt. Der hat Bundesliga gefoult."

Uli Hoeneß über Uwe Klimaschewski

Montag, 18. August 2014

Therapiegruppenausfahrt Nummer Zwei: Weiz


Der Soundtrack zur Auswärtsfahrt:


Die zweite Ausfahrt führte die Therapiegruppe in die Steiermark nach Weiz. Das Wetter war grauslich. Temperaturen nahe 10 Grad im August, vermiesten die Vorfreude. Die Stadion-Gastronomie sorgte für Trost. Weizer Wurscht und kleschkaltes Murauer (ohne Stich) erfreute die Gaumen. Sportlich lief es nur eine halbe Stunde gut. Dann machten die Weizer das, was Vorwärts bis dahin verabsäumt hatte: Tore schießen. Dragan Dimic als linker Außendecker war eine Fehlbesetzung. Er fehlte im Mittelfeld und wurde hinten überrannt. Heli Kraft fehlte wegen Hochzeit seines Sohnes und mußte sich den Kick nicht geben. Wenigstens haben wir den Weizer Rasen kaputt gemacht. Herr Christian revidierte auf der Heimfahrt seine Relegationspläne und lenkte das Therapiegruppenfahrzeug sicher durch Canyons, Bäche und Berge nach Hause zurück.


Kulinarische Weltklasse

Eine Tribüne die diesen Namen verdient

Fesche Burschen
Das Postamt von Weiz

Rot-Weiße Horde

Da war Vorwärts nach Spielanteilen noch vorne

Die Vorwärts in Weiz allgegenwärtig

Rasen kaputt

Herr Christian und Herr Robert beim Fachgespräch

Samstag, 2. August 2014

Therapiegruppenausfahrt Nummer Eins: Gurten





Gurten liegt im Innviertel. Idylle pur. Eine Kirche, eine Raika und eine sehr große Metallbaufirma prägen die Landschaft. Die Menschen sind nett, das Bier kommt aus Ried und die Fußballmannschaft besitzt den zweitsympathisschsten Goalie der Liga. Unsere Mannschaft spielt abgeklärt und führt früh 0-1. Nur kurz hat man den Eindruck, das die Union Gurten gefährlich werden könnte. Der Support ist oft etwas unentschlossen und es passiert sogar das gleichzeitig 3 unterschiedliche Chants angesungen werden. Alles im allen ist die Stimmung aber toll und würdig. Ein gelungener erster Ausflug - und für ein paar Minuten lachte Vorwärts von der Tabellenspitze!

Der Soundtrack zur Auswärtsfahrt:

Hüsker Dü - Ice Cold Ice 
Das ist eine Zusatztribüne!

Neueste Designer-Casual-Wear!

Zaun-Fußballplatz-Bäume-Kirchturm-das ist Gurten
Der Bosna-Härtetest

Therapiegruppenteilnehmer Sektion Salzburg-Stadt
Stimmung und Radau


After the Humpa

Montag, 10. März 2014

Mein Toni-Polster-Moment

Herr Anton Polster aus Wien feiert heute seinen fünfzigsten Geburtstag. Gratulation.
Fußballer wie der Toni einer war, werden heute nicht mehr gemacht. Spieler die Fußball nicht als Laufsport begreifen und trotzdem erfolgreich sind. Der Toni hat polarisiert, war verhasst. erst am ende seiner Karriere beim 1. FC Köln und bei Borussia Mönchengladbach wurde Toni zur Kultfigur.

Ich war dabei beim Toni-Polster-Moment schlechthin dabei. Das entscheidende WM-Quali-Spiel für Italien 1990. Gegner der Österreicher: Die DDR mit Mathias Sammer, Ulf Kirsten, Andreas Thon und Co.
Als wir die Stiegen zu unseren Plätzen erklommen wurden bereits die Aufstellungen der beiden Mannschaften vom Stadionsprecher durchgegeben. Beim Namen Toni Polster ertönt ein gellendes Pfeifkonzert.
Die Antwort gibt Toni auf dem Platz. 3 Tore. Endstand 3-0.
Anders aber als eine weitere Ikone des österreichischen Fußballs Johann Krankl, spielt Toni nicht sein Leben lang die beleidigte Leberwurscht sondern besinnt sich auf das was er am besten kann:
Das Tore schießen und das Schmähführen.Danke Toni!

Auszug aus dem Kurier-Interview vom Sonntag:
Kurier: Herr Polster. Sie werden 50 und sehen aus wie 60. Wie machen sie das?
Toni: Herr Ober! Die Herren wollen zahlen!




Sonntag, 9. März 2014

Große Erwartungen

Nach einer durchwegs gelungen Vorbereitung auf Kunstrasen war die Vorfreude groß. Das Unentschieden gegen Wels auf Naturrasen machte aber den gelernten SKV-Fan schon etwas stutzig. Vor dem ersten Spiel gab es zahlreiche Vorbespruchungen. Pilgerwanderungen zum Vorwärts-Platz wurden abgehalten und so mancher riskierte Pluspunkte von seineem Beziehungskonto um den Weg an die Volksstraße anzutreten.
Bei prächtigem Frühlingswetter führte Schiedsrichter Hans-Jürgen Buchner aus dem wunderbaren Sattledt, die Mannschaften aufs Feld.
Nach dem Anstoss von Pasching war klar, wer auf dem Platz, das Sagen hatte. Es war der Red-Bull Ableger aus dem Linzer Speckgürtel. So mancher sah bei Vorwärts den Rückfall in die alte Spielweise. Durch Pressing am gegnerischen Strafraum zwang Pasching den SKV zu unkontrolliertem Spiel. Das angekündigte Kurzpassspiel fand nicht statt. Befreiungsschläge wurden hoch aus der eigenen Hälfte zu den beiden in der Luft hängenden Spitzen Djokic und Bytyci geschlagen. Durch einen groben Eigenfehler ging Pasching verdient in Führung. Vorwärts kam vor der Pause durch Peham zur Ausgleichschance. Doch der Blonde Engel vergab kläglich. In Hälfte 2 lief es besser, aber auch hier war es ersichtlich, dass Pasching sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen liess. In Minute 77 entschied Sobovka die Partie.

Zur Einzelkritik: Torhüter Reini Großalber war mit Abstand der beste Rot-Weiße. Mit Glanzparaden hielt er unser Team im Spiel. Innenverteidigung Popp/Duvnjak-Nicht ganz so Sattelfest wie in manchen Vorbereitungsspielen aber trotzdem im Grünen Bereich. Außenverteidigung Staudecker/Lageder-Eine großer Leistungsabfall gegenüber den Testspielen. Große Fehleranfälligkeit bei beiden. Im Offensivspiel waren sie nicht bemerkbar. Mittelfeld - Kutlesa/Masovic-Boris Kutlesa verdient Respekt weil er sich durchbeißen will. Er enttäuschte dabei erneut. Masovic ist technisch versiert. Gegen Pasching wirkte er aber überfordert und zu langsam im Umschalten von Defensiv auf Offensiv. Stadlbauer/Peham-Oliver Stadlbauer rackerte brav. Viel mehr war nicht zu sehen. David Peham spielte in der Vorbereitung groß auf. Er war an diesem Samstag aber die ganz, ganz große Enttäuschung. Mit hängenden Schultern  statt mit breiter Brust wird es nix, Herr Peham! Angriff Djokic/Bytyci-Rade Djokic lebt von seinem Vorlagengeber Dragan Dimic. Der fällt aber verletzt aus. So war Djokic ein Fremdkörper und kam kaum ins Spiel. Rexhe Bytyci war auf der Position als hängende Spitze falsch aufgestellt. Seine Dribblings blieben im Sand stecken. Er wirkte gegenüber dem Herbst verbessert, wird aber wenn alle fit sind mit der Bank vorlieb nehmen müssen. Die Einwechselspieler: Hussein Balic brachte frischen Wind. Ihm fehlt noch der Feinschliff. Aber die Vorstöße mit seinem Tempo brachten zumindest einen Hauch von Gefahr ins Angriffsspiel von Vorwärts. Gergely Füzfa war vielleicht um eine Nuance besser als Boris Kutlesa. Im Spiel nach vorne war er im Vergleich zu den Paschingern aber zu behäbig. Alex Danninger war nur kurz im Spiel. Er sollte aber eine Chance als Außenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld bekommen.

Nächster Gegner: Auswärts Blau-Weiss Linz. Nächster Heimgegner: SC Copacapana Kalsdorf.

Prächtige Frühjahrsstimmung bei der Wanderung zum Fußballplatz

Herr Buchner führt die Mannschaften zum Kick


SK Vorwärts Steyr - FC Pasching 0:2 (0:1)

Vorwärts (4-2-3-1):
Großalber; Lageder, Duvnjak, Popp, Staudecker; Kutlesa (63. Füzfa), Stadlbauer; Peham (80. Danninger), Masovic, Bytyci (57. Balic); Djokic. Ersatz: Dorfmayr; Koll. Trainer: Helmut Kraft.

Pasching (4-2-3-1): Berger; Kerschbaumer, Caleta-Car, Gabriel, Prettenthaler; Hamdemir, Krammer (91. Felber); Schobesberger (46. Zubcic), Sobkova, Otubanjo; Mössner (78. Pellegrini). Ersatz: Gaisbauer; Riedl. Trainer: Martin Hiden.

Torfolge: 0:1 (12.) Mössner, 0:2 (77.) Sobkova.

Gelbe Karten: Duvnjak (30. Foul), Lageder (38. Kritik), Masovic (70. Kritik); Caleta-Car (86. Foul).

Samstag, 8. März 2014; Vorwärts-Stadion, 1900 Zuschauer
SR Hans-Jürgen Buchner; Klaus Biebl, Almir Barucic 

Sonntag, 9. Februar 2014

Old Ways

Der erste Frühlingsausflug der Therapiegruppe führt zum Flughafen Salzburg. Dort steht das schmucke Stadion des SV Austria Salzburg. Schon bei der Anfahrt auf der A1 werden Fußballfans Parkmöglichkeiten angeboten. An diesem Nachmittag findet im nahen Kleßheim ein weiteres Fußballduell statt. Das Duell 2er echter Traditionsvereine aber findet in Maxglan auf den grünen Kunstrasen statt. Während die Austria in Bestbesetzung antritt, fehlen bei Vorwärts Kapitän Alex Danninger, sowie die Angreifer Djokic und Bytyci.

Austria Salzburg ist Tabellenführer in der Regionalliga West. In der Relegation würde ein Vertreter der RL Ost warten. Aus heutiger Sicht  der burgenländische Retortenverein aus Ritzing. Eine weitere Hürde würde die Lizenz bedeuten. Das Stadion in Maxglan hat noch kein ligataugliches Flutlicht. Im Falle eines Falles würden die Violetten einige Spiele lang nach Vöcklabruck ausweichen bis der Platz vernünftig erleuchtet werden kann. Weiters wäre der Ausbau der Sitzplatztribüne geplant und hinter einem Tor ist eine Stehplatztribüne angedacht.

Zum Spiel: Vorwärts attackiert früh, lässt der Austria kaum Platz zum Spielaufbau. Als Solospitze bekommt David Klug eine Chance. Er läuft zwar brav, wirkt aber oft überfordert. Vor allem im Luktkampf gegen die Innenverteidigung sieht es für David finster aus. Besser zur Geltung kommt der zweite David, namems Peham. Er spielt toll über die rechte Seite, wirkt robust und ist kaum wiederzuerkennen gegenüber den letzten Spielen im Herbst, bei denen er langsam und unsicher auftrat. Als Denker und Lenker tritt Dragan Dimic auf. In der Innenverteidigung spielen in Hälfte 1 Danilo Duvnjak, der mit dem "Broadling" das 1-0 erzielt und Michael Popp der durch ein gutes Auge und hervorragendes Timing besticht.
Austria kommt im ersten Abschnitt kaum ins Spiel, fühlt sich durch das Pressing der Roten belästigt. Nach dem Pausentee kommen Koll, Füzfa und Balic. David Peham erzielt in Minute 54 das 2-0. Nach gut einer Stunde verspürt man bei Vorwärts einen leichten Durchhänger aufgrund des kräfteraubenden Auftritts zuvor. Austria erzielt das 2-1. Dann aber bäumen sich die Roten auf. Dragan Dimic und David Peham, zum zweiten Mal, stellen durch schön anzuschauendes Spiel, den Endstand auf 4-1 für die Gäste her.

Fazit: Es war zwar nur ein Testspel. So gut habe ich Vorwärts seit 1 1/2 Jahren nicht gesehen. Man hatte das Gefühl, die Burschen wissen was sie zu tu haben. Schöne Offensivaktionen und souveräne Defensivleistung, die schon am gegnerischen 16er begann. Ich freu mich auf mehr davon.

SV Austria Salzburg - SK Vorwärts Steyr 1:4 (0:1)Austria (3-2-3-2): Ebner; Sommer, Strauss, Rajic (75. Uygur); Zia (46. Öttl), Reifeltshammer; Friedl (46. F. Huspek), Perlak, Onisiwo; Vujic (51. Kircher), Katnik (46. C. Mayr/69. Zirnitzer). Trainer: Miroslav Polak.

Vorwärts (4-2-3-1):
Großalber (74. Dorfmayr); Lageder, Duvnjak (46. Koll), Popp, Staudecker; Kutlesa (46. Füzfa), Stadlbauer (60. Susic); Peham, Masovic, Dimic; Klug (46. Balic). Trainer: Helmut Kraft

Torfolge:
0:1 (36.) Duvnjak (Masovic/Freistoß), 0:2 (54.) Peham (Dimic), 1:2 (72.) Zirnitzer, 1:3 (80.) Dimic (Masovic/Eckball), 1:4 (88.) Peham (Balic).

Gelbe Karten: Strauss (29. Foul), Rajic (49. Foul), Sommer (76. Kritik); Kutlesa (38. Foul).

Samstag, 8. Februar 2014; Kunstrasen Salzburg-Maxglan, 220 Zuschauer
SR Sebastian Gishamer; Roland Riedel, Christian Rigler.



Naturrasen und Untersberg

SKV Therapiegruppe Sektion Salzburg Stadt

Einlauf
Im Bild: Ein gewaltbereiter Salzburger Ultra, ein eingeschleuster Italiener und 2 Steyrer Hools.
Der McDonalds im Stadtteil Mülln.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Chelsea FC - West Ham United 0-0

Jose Mourinho: Chelsea boss says West Ham's style is '19th century'

Jose Mourinho accused West Ham of playing "19th-century football", after his Chelsea side were held 0-0 in Wednesday's league encounter.
The Blues had 39 efforts on goal, while the visitors only managed one, having spent most of the match defending.
"This is not the best league in the world, this is football from the 19th century," said Mourinho.
"The only [other] thing I could bring was a Black and Decker [tool] to destroy the wall."
Despite the numerous attempts, the Blues managed only nine on target. Hammers keeper Adrian made three good saves from John Terry, Samuel Eto'o and Frank Lampard.

Brazil midfielder Oscar and substitute striker Demba Ba were also denied by the woodwork.
West Ham's only effort on goal was when James Tomkins's header was comfortably dealt with by Petr Cech. They should have made the Blues keeper work again moments later, but Andy Carroll failed to connect with Stewart Downing's delivery from eight yards out.
"It's very difficult to play a football match where only one team wants to play. It's very difficult," added Mourinho, whose side are now three points behind league leaders Manchester City after they won 5-1 at Tottenham.
"A football match is about two teams playing and this match was only one team playing and another team not playing.
"I told Big Sam [West Ham manager Allardyce] and I repeat my words: they need points and, because they need points, to come here and play the way they did, is it acceptable? Maybe, yes.
"I cannot be too critical, because if I was in his position I don't know if I would do the same. Maybe."
Allardyce, whose side remain in the bottom three but recorded only their second clean sheet in 11 matches, hit back at Mourinho's comments.
"He can't take it, can he? He can't take it because we've outwitted him - he just can't cope," said the Hammers boss.
"He can tell me all he wants, I don't care.
"I love to see Chelsea players moaning at the referee, trying to intimidate him, Jose jumping up and down saying we play rubbish football.
"It's brilliant when you get a result against him. Hard luck, Jose."
Allardyce also praised his team's defensive performance, with his team having conceded 17 goals in their previous five fixtures going into Wednesday's match.
"Tactically we got it right in two areas particularly: one was in stopping [Eden] Hazard, Oscar and Willian and [Samuel] Eto'o scoring goals; and the other one was stopping them scoring from set plays. We did a fantastic job."

Freitag, 29. November 2013

3 Herren über die man spricht

1) Ryan Giggs

Heute vor 40 Jahren erblickte Ryan Joseph Wilson in Cardiff das Licht dieser Welt.
Am Mittwoch beim 5-0 von United gegen Leverkusen war er einer der Besten am Feld.
Ryan wird als Spielertrainer in den Stab von David Moyes aufrücken.
Long May You Run, Ryan!

2) Dominique Taboga

Der Kicker mit den ausgeprägten österreichischen Tugenden steht im Mittelpunkt einer sehr, sehr unterstützenwerten Facebook-Initative. Dominique soll die Krone-Kicker-Wahl 2013 gewinnen.
ZUR ABSTIMMUNG
David Alaba ist noch jung und kann noch 15x Kicker des Jahres werden.
Für den feschen Dominique ist es vermutlich die letzte Chance, denn kicken wird er maximal noch für den SV Garsten Inside oder für Austria Klagenfurt.
Wählt Dominique! Keiner hat es sich mehr verdient!
3) Dietmar Berchtold

Einst war er mein Lieblings-Vorwärts-Kicker, jetzt ist er arbeitslos!
Mein zweit liebster Vorarlberger hat sich etwas zu Schulden kommen lassen.
Es gilt zwar die Unschuldsvermutung, aber es schaut nit guat aus!





Sonntag, 17. November 2013

Ernst Hasenleitner

Bei den meisten Spielen der Rangers am Vorwärts-Platz sorgte Ernst Hasenleitner dafür, dass wir und unsere Gegner nach dem Spiel optimal mit Essen und Trinken versorgt wurden. In gemütlicher Runde gab er uns dann Anedokten aus der Vergangenheit unserer Vorwärts zum Besten. Nicht alle waren lustig. Ernst war einer der dem Verein auch in dunklen Zeiten zur Seite stand  und beim Neuaufbau wesentlich beteiligt war. Die finanzielle Unterstützung des Vereins durch die Gastro war ein wesentliches finanzielles Fundament in der Unterklasse und förderte die Identifizierung mit dem Verein.

Am Freitag dem 15. November ist Ernst Hasenleitner verstorben.
Unser Beilied gilt seiner Gattin Helga.
Danke für Alles, Lieber Ernst - Du wirst uns fehlen!


Montag, 28. Oktober 2013

Das Adam Nachfolge Casting

Seit heute 15 Uhr ist die Trainerära von Adam Kensy beim SKV Geschichte.

Es gibt viele Wunschkanditaten. Trainer des Herzens für viele - Daniel Madlener.
Herr Rigger steht auf seinen Tiroler Landsmann Helmut Kraft.

Mitentscheiden kann man nur hier!
ABSTIMMUNG RECHTS OBEN!

Und Vorsicht! Nachdem ich am Freitag noch schmähstad war - es könnte sein das die Ironie zurück ist.

TRAINERKANDITATEN MIT HERZ, BAUCH UND HIRN:

Nummero UNO:
Roumen Balinski
Trotz Baujahr 1968 führte der Herr Balinski den SV Schalchen in der Landesliga West zum Derbysieg über Ranshofen. Ironie der Geschichte: Roumen wurde im Vorjahr von den Ranshofnern gestanzt.

Seine Stärken:
Könnte mit einem Schlag die Mittelfeld + Trainermisere lösen.
Hat Rot-Weiße-Vergangenheit. Sein wichtigstes Tor schoß er in der Relegation gegen Admira Mödling in der Südstadt am 13.06.1997. Er bewahrte Vorwärts vor einem 0-5.
Mister Balinski kanns noch immer













Nummero DUE:
Thomas Englmayr ft. Peter Prokopczyk
Den Lieblingsgegner SV CNC-Glück Sierning führte dieses Duo in ungeahnte Höhen. Einige träumen schon von einer Neuauflage des Derbys im nächsten Frühjahr in der RL-Mitte.

Ihre Stärken:
Thomas hat eine elendslange Vorwärts-Karriere hinter sich. Er wurde nur in wichtigen Spielen eingesetzt.
Mt einem Schlag hätte Vorwärts, neben Igor Glavas  noch zwei Top-Model-Typen im Kader.

Der Thomas
Der Peter


















Nummero TRE:
Kurt Hochedlinger
Kurt ist die einzige Ikone aus Steyr. Spiele für Rot-undBlau-Weiß. Sollte unser Präsi eine Fusion mit dem SK Amateure anstreben ist Kurtl der Mann.

Seine Stärken:
Kopfball!

Auch modisch on Top!













Nummero QUATTRO:
Günther Platter
Ist nicht nur wie Jörg Rigger einfacher Tiroler. Nein der Mann ist Obertiroler. Als ehemaliger Verteidigungsminister kennt er sich mit gutem Defensivverhalten aus!

Seine Stärken:
Er kennt alle Stars und könnte so manche Transfersensation bringen. Spricht fließend englisch!

Der David und der Gü!



Wählen sie mit!

Samstag, 26. Oktober 2013

Unverdiente Niederlage!

SK Vorwärts Steyr - SAK Klagenfurt 0:5 (0:1)

Vorwärts (4-4-2):
Großalber; Lageder, Duvnjak, Danninger, Koll; Klug (65. Peham), Kutlesa (60. G. Aleksic), Füzfa (74. Martic), Balic; Bytyci, Orosz. Ersatz: Dorfmayr; Prandstätter. Trainer: Adam Kensy.

SAK (4-2-3-1): Reichmann; D. Aleksic, Veliu, Pecnik (85. Koletnik), Lenosek; König (82. Bilali), Riedl; Kropiunik, Dlopst, Triplat (80. Kumprej); Biscan. Ersatz: Lampichler. Trainer: Alois Jagodic.

Torfolge: 0:1 (45.) Biscan, 0:2 (58.) Biscan, 0:3 (59.) Biscan, 0:4 (66.) Biscan, 0:5 (70. Freistoß) Biscan.

Gelbe Karten: D. Aleksic (27. Foul), Pecnik (68. Kritik), Riedl (76. Foul).

Freitag, 25. Oktober 2013; Vorwärts-Stadion, ?00 Zuschauer
SR Wilhelm Brunner; Kurt Duschek, Gottfried Platl


Zum Spiel:

Ich habe mir nach dem Spiel ganz viele Gedanken durch den Kopf gehen lassen. Ich besuche den Sportplatz des SKV seit 1976 relativ regelmässig. Wer dieses Spiel, diese Spiele in der Saison gesehen hat und den Kommentar des Trainers gelesen hat zweifelt ganzstark.
An sich selbst, oder an das geistige Vermögen des Herrn Adam Kensy.

Ich will an dieser Stelle keine ironischen oder zynischen mehr Texte posten.
Herr Kensy: Ich gebe mich geschlagen - Sie haben gewonnen.
Und- AUS!

Ligaportal.at:

Stimmen zum Spiel

Adam Kensy (Trainer SK Vorwärts Steyr):
"Die ersten drei Tore waren fast Eigentore, das waren Riesenfehler vom Torhüter, von Orosz und von Duvnjak. Zu diesem Zeitpunkt hatte uns der Gegner nicht einmal ausgespielt, dann war es natürlich vorbei, hat man das Selbstvertrauen vom SAK gesehen. Es ist schade, weil wir defensiv eigentlich gut stehen, auch wenn das 0:5 natürlich katastrophal klingt. Probleme haben wir im Mittelfeld, im Spielaufbau. Da müssen wir was tun. Aber so ist Fußball, solche Tage passieren. Wir hatten eigentlich super trainiert, es war die vielleicht beste Woche gewesen. Aber Training und Spiel sind eben zwei Paar Schuhe. (Auf die Frage, wie die Eigenfehler zu erklären seien): Einige würden diese Fehler bei anderen Vereinen vielleicht nicht machen. Bei Steyr muss man psychisch stark sein, ist der Druck ein bisschen größer. Damit haben einige Spieler Probleme. Auf jeden Fall suchen wir nach einem Lenker im Mittelfeld."
 
Igor Ogris (Sportlicher Leiter SAK Celovec/Klagenfurt):
"Ich bin jetzt schon sehr lange dabei, aber auswärts von den Zuschauern für so ein Torfestival bejubelt zu werden, habe ich noch nie erlebt. Bis zum 1:0 war es noch relativ ausgeglichen, ohne große Vorkommnisse. Ab da waren wir wie entfesselt, auch unser Stürmer - so etwas habe ich noch nicht gesehen. Es war ein perfekter Tag und ist natürlich eine Riesen-Motivation für das Spiel gegen Ried. Jetzt ist der Mannschaft alles zuzutrauen. Wir glauben selber ans Weiterkommen, ich kann mir nicht vorstellen, dass Ried einen besseren Stürmer hat als Biscan. Wir hatten den Start nicht gut erwischt, jetzt sind wir gewaltig in der Spur. Ich glaube, dass wir da auch hingehören und noch den einen oder anderen Platz nach vorne kommen können. Die Mannschaft ruft das ab, was sie draufhat."
 

Montag, 21. Oktober 2013

The Times They Are A-Changing

Dieser Sonntag hat es mir bewiesen: Es gibt auch ein Leben ohne Vorwärts. Das Away-Match gegen die WAC Amateure war erst das zweite Pflichtspiel, dass ich in dieser Saison nicht gesehen habe. Und am Abend bin ich erst draufgekommen, dass es stattgefunden hat.

Aber ganz ohne Fußball ist es sich nicht ausgegangen. Auf ORF Sport+ wurde das Match Österreich-Schweden vom 6.9.1997 gezeigt. Eine Zeitreise 16 Jahre zurück. Im Endeffekt schaffte das Nationalteam durch diesen (unverdienten) Sieg, die Qualifikation zur WM in Frankreich. Ich habe das Match vor 16 Jahren im TV verfolgt, weiß auch noch ziemlich genau mit welchen Personen. Was mich überrascht hat: Es war ein ein schlechtes Match mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. In der heutigen Zeit würde mit so einen Kick selbst gegen Nationen wie Färöer oder Luxemburg  nichts zu holen sein.


Das Team wurde von Herbert Prohaska trainiert. Er verheizte während des Spiels locker ein bis zwei Packerl Tschick. Heute gäbe es dafür die Todesstrafe.

Wolfgang Feiersinger spielte Libero. Das nicht einmal schlecht. Das den Schweden kein Tor gelang, lag an deren Abschlußschwäche. Die österreichische Verteidigung war erst bei der WM sattelfest.

Anton Pfeffer sah kurz vor dem Halbzeitpfiff Gelb-Rot. Das ganze Stadion skandierte gegen Schiri Lopez-Nieto "Schwarze S**". Und das zur Primetime im ORF.

Anton Polster war Stürmer. Sein Bewegungsradius war überschaubar. Sein Schnelligkeit war im TV kaum zu erkennen. Wenn er denn Ball in Strafraumnähe in Besitz bekam, war er aber brandgefährlich. Einen Stürmer in dieser Form einzusetzen wäre heute mehr als anachronistisch.

Das Match hatte, für heutige Verhältnisse sehr gutes Regionalliga-Niveau. Es gab viele Raum der zu Nutzen gewesen wäre. Zu Nutzen wusste das nur Andreas Herzog, der nach einem kurzen Verschnauferl im Mittelkreis den Ball erhielt, mit diesem bis 20m vor das Tor der Schweden lief, nicht abspielte obwohl ihm ORF-Legende Hans Huber dazu aufforderte und den Ball unhaltbar für Thomas Ravelli ins lange Schweden-Eck knallte.

Dieses Tor ist mir in Erinnerung geblieben. Das schlechte Niveau des Spiels, die Fehlpassorgien, der fehlende Spielaufbau - alles Vergessen.

Da wären wir wieder bei der Vorwärts. Einige Verwegene begaben sich ins Lavanttal. Sie berichten von einer Partie, die vor allem in der zweiten Hälfte kaum zum anschauen war. Immerhin wurde Punkt Nummer 17 eingefahren. Zum Trost: In 16 Jahren erinnert sich der geneigte Fan eher an die Tore und das gute Bier, das kredenzt wurde und nicht mehr an den Unkick der in Serie produziert wurde...

Übrigens: In der Saison 1997/98 wurde der SK Vorwärts Steyr Meister der Zweiten Österreichischen Spielklasse. Unter Trainer Adolf Blusch wurden 16 Siege, 6 Unentschieden und 6 Niederlagen erlangt. Ich kann mich daran erinnern, dass sehr feiner Fußball gespielt wurde.  


Wolfsberger AC Amateure - SK Vorwärts Steyr 3:3 (2:2)

WAC Am. (4-4-2):
Friesacher; M. Salentinig, Solano, Ritscher, J. Salentinig; Dunst, Lisic, Rabitsch, Schachinger (69. Jakovljevic); Jacobo, Vaschauner (77. Hofer). Ersatz: Soldo; Hafner, Otti. Trainer: Carlos Chaile.

Vorwärts (4-4-2): Großalber; Lageder, Duvnjak, Danninger, Koll; Klug, Martic (46. Prandstätter), Kutlesa (69. Füzfa), Balic (72. Peham); Bytyci, Orosz. Ersatz: Dorfmayr; Staudecker. Trainer: Adam Kensy.

Torfolge: 0:1 (5.) Duvnjak (Koll/Freistoß), 1:1 (12.) Lageder (Eigentor), 1:2 (22.) Balic (Orosz), 2:2 (33.) Vaschauner, 2:3 (63.) Orosz (Koll/Freistoß), 3:3 (64.) Vaschauner.

Gelbe Karten: Jacobo (28. Unsportlichkeit), M. Salentinig (47. Foul), Hofer (85. Foul); Klug (21. Foul), Füzfa (80. Foul).

Rote Karte: Dunst (41. Tätlichkeit).

Sonntag, 20. Oktober 2013; Lavanttal-Arena, 200 Zuschauer
SR Robert Steinacher; Josef Rieberer, Roland Schweiger