"Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz."
Dettmar Cramer


"Wenn Frauen bei einer Party dabei sind, wird alles steif!"

Johnny Van Ertl



"Die Jungs von heute haben Hornhaut auf den Oberschenkeln - vom vielen Reingrätschen."

Buffy Ettmayr



"Der hat nicht Bundesliga gespielt. Der hat Bundesliga gefoult."

Uli Hoeneß über Uwe Klimaschewski

Freitag, 23. März 2012

Antonios Contes Haarpracht

Heute

Früher

Ganz früh früher

Da ham ma schön gschaut, da Herr Italienbeauftragte Schubert (ihm wird heuer in Steyr ein eigenes Festival gewidmet!!!) und ich, als wir am Dienstag nach dem Training, ein Studium des Coppa Italia Matches Juve gegen Milan, in der Lokalität von Frau Josefa beäugten.

Ist der Herr mit dem dichten Haarwuchs nicht der Ex-glatzerte Antonio Conte der auch seine Fußballschuhe schon für Juve und die Squadra Azzura zerrissen hat?
Aber wie geht das mit der Frisur. Oben die Fotos von 2010 bis 19irgendwann. Kann es sein , dass im Alter der Haarwuchs wieder dichter wird? Und kein graues Haarr ist zu sehen beim kleinen Antonio. Der Neid könnt einen fressen. Wer mehr zum Sachverhalt weiß, bitte wendet Euch an den armen Gianhaari!

Donnerstag, 8. März 2012

Ein Frühjahr mit der Vorwärts


Verflossen ist die Aufstiegseuphorie bei den meisten Anhängern des SK Vorwärts Steyr.
Drittletzter Tabellenrang mit nur 13 Punkten. Das Abstiegsgespenst geistert umher.
Nach dem Aufstieg aus der OÖ-Liga wurden "nur" junge Kicker aus dem Restbestand des aufgelösten Ostligisten Waidhofen/Ybbs geholt. Geblieben sind uns nur die 2 Torleute Haas und Heulos. Der Rest wurde von der bestehenden Mannschaft nicht so angenommen wie es sein sollte. Darum wurden die Feldspieler in der Winterpause wieder abgegeben.
Der langjährige "Capitano" Michael Mehlem beendete seine Karriere. Harald Ruckendorfer verliess die Vorwärts in Richtung Bad Schallerbach.

Geholt wurden folgende Spieler:
Jan Urban (CZ). Mittelfeldspieler. Hat schon in Brünn Erstligaerfahrung gesammelt. Edi Glieder kennt ihn aus seiner Zeit inGrödig.
Peter Orosz (H). Ehemaliger ungarischer Nationalstürmer. War für Pasching und Salzburg in der BL tätig.
Daniel Petrovic (A). Kam von Pasching. Hat einen Kreuzbandriss hinter sich. Ist 19 Jahre jung und Innenverteidiger.

Die Herren Rosca, Sanli und Molla (ALB) werden maximal Ergänzungsspieler sein.

Nach den Vorbereitungsspielen wird in der Fan-Gemeinde bereits Unmut laut. Vorwärts konnte nie überzeugen. Viele handeln die Rot-Weißen bereits als Fixabsteiger.
Eines ist klar. Verantwortlich für alle sportlichen Belange ist Herr Eduard Glieder. Er wird am Ende des Tages seinen Kopf für Einkaufspolitik und sportliches Abschneiden seinen Kopf hinhalten müssen.

Ich, als eingefleischter Rot-Weißer wünsche ihm das Beste und hoffe das unser Team doch noch überzeugen kann. 18 Punkte sind für das Frühjaghr anvisiert. Damit soll der Gang zurück zu Sierning und Dietach erspart bleiben.

Wie schon Herr Beckenbauer Franz sagte: "Schau ma moi..."

Montag, 5. März 2012

Rangers on Tour


13. bis 15. April 2012

Samstag 14. 4. - Match im Stadio Communale in Conegliano gegen Matallurgica Ledrense
Sonntag 15.5. - Udine gg. Internazionale live auf der VIP-Tribüne?

Anmeldung ausschließlich bei Reiseleiter Signore Giangünschi Artista.

Freitag, 2. März 2012

Chamberlains „größter Tag“


Quelle: orf.at

Rekorde für die Ewigkeit gibt es nicht viele, die 100 Punkte von Wilt Chamberlain in einem NBA-Spiel fallen jedoch in diese Kategorie. Am Freitag jährt sich zum 50. Mal das Rekordspiel der US-Basketball-Legende. Am 2. März 1962 schrieb der 1999 verstorbene Chamberlain beim Spiel der Philadelphia Warriors gegen die New York Knicks die Geschichtsbücher der NBA neu.

Keiner der späteren Stars in der National Basketball Association (NBA) kam seitdem auch nur annähernd an den Rekord des 2,16-m-Riesen beim 169:147-Sieg der Warriors heran. Kobe Bryants Bestmarke steht bei 81 Punkten, selbst Superstar Michael Jordan schaffte „nur“ 69 Zähler. „Ich habe damals alle existierenden Wurfrekorde zerstört. Ich denke, das war mein größtes Spiel“, sagte Chamberlain.

Rekorde pflastern seinen Weg

Der „Herr der Körbe“ wurde später je einmal NBA-Champion mit Philadelphia und den Los Angeles Lakers, eigentlich zu wenig angesichts seiner damaligen Dominanz. Lakers-Star Bryant ist immerhin die Nummer zwei in der Rangliste für die meisten Punkte in einem Spiel, Jordan nur die Nummer elf. Chamberlain dagegen ist in den Top Ten dagegen gleich sechsmal vertreten und 13-mal unter den Top 20. Der 1999 im Alter vor nur 63 Jahren verstorbene Center hält noch etliche weitere Rekorde.

So holte er in einem Match 55 Rebounds, spielte im Schnitt 45,8 Minuten pro Partie, absolvierte 47 Spiele nacheinander ohne Auswechslung und erzielte während einer Saison in 45 Spielen jeweils mindestens 50 Punkte. Mit 31.419 Zählern ist er viertbester Punktesammler in der ewigen NBA-Rangliste. Sportgeschichte schrieb Chamberlain jedoch an jenem Freitagabend in Hershey/Pennsylvania.

Ohne Schlaf zum Spiel

Die Warriors, heute in Oakland beheimatet, tingelten in den Anfängen der NBA zuweilen durch die Provinz, um mehr Fans zu gewinnen. Die Liga stand damals noch klar im Schatten der College-Meisterschaft. Chamberlain hatte einen besonders weiten Weg, denn er wohnte nicht in Philadelphia, sondern in New York City. Der damals 25-Jährige genoss das Leben im „Big Apple“ in vollen Zügen und verhehlte nie, dass er außer Basketball-Bällen vor allem Frauen nachjagte. Der ewige Junggeselle prahlte einst damit, mit mehr als 20.000 Frauen geschlafen zu haben.

„Weil der Grunddurchgang fast vorbei war und unser Platz vor den Play-offs bereits feststand, nahm ich mir am Abend vorher Zeit, um ein bisschen Spaß zu haben“, erinnerte sich Chamberlain an sein berühmtestes Spiel. In der Früh um 8.00 Uhr trat er die eineinhalbstündige Zugsfahrt nach Philadelphia an. Dort traf sich das Team um 13.00 Uhr. „Ich hatte in der Nacht davor überhaupt nicht geschlafen. Und ich habe im Zug nicht geschlafen, weil ich Angst hatte, erst in Washington wieder aufzuwachen“, sagte Chamberlain.

41 Punkte zur Pause

In Philadelphia traf er Freunde, mit denen er ausgiebig essen ging. Nach knapp 140 Kilometer langer Busfahrt kam die Mannschaft um 15.30 Uhr in Hershey an, die Zeit bis zum Spiel vertrieb sich Chamberlain mit einem Luftgewehr in einer Spielhalle. In der Stadt, nach der die bekannteste US-Schokolade benannt ist, deutete nichts auf das NBA-Spiel hin, und so kamen zu der Partie nur 4.124 Fans. Keiner von ihnen sollte es bereuen.

Zwar erzielte Chamberlain schon 41 Punkte zur 79:68-Pausenführung, doch für den 2,16 Meter langen und 120 Kilogramm schweren Star war das nicht ungewöhnlich. „Ich kam oft mit 30, 35 Punkten in die Kabine, deswegen waren 41 nichts Besonderes“, erzählte er. Doch im Laufe des dritten Viertels wurde ihm bewusst, dass er seine bisherigen Bestmarken auslöschen könnte: 73 Punkte in normaler Spielzeit, 78 Punkte nach dreimaliger Verlängerung.

„Gebt Wilt den Ball“

Bemerkenswert: Die heute übliche Dreipunkteregel gab es damals noch nicht. Der Hallensprecher sagte deshalb nun nach jedem Korb die aktuelle Punktzahl von „Wilt the Stilt“ an. Wilt, die Stelze, bekam immer wieder den Ball und scherte sich nicht darum, ob drei oder vier Knicks-Akteure ihn bewachten. Auch Fouls halfen diesmal nicht, um ihn zu stoppen. Denn der sonst als schwacher Freiwurfschütze bekannte Chamberlain verwandelte an jenem Abend 28 von 32 Versuchen.

36 von 63 Würfen aus dem Feld rutschten durch das Netz, beide Marken sind noch immer NBA-Rekorde. Die anfangs im Gegensatz zu Chamberlain schläfrigen Fans waren inzwischen total aus dem Häuschen, viele forderten lautstark: „Gebt Wilt den Ball!“ Das Geschehen auf dem Parkett glich zu diesem Zeitpunkt bereits einer Farce. Um Chamberlain so selten wie möglich an den Ball kommen zu lassen, spielten die Knicks nicht wie eine Mannschaft, die einen Rückstand aufholen muss.

Keine TV-Bilder vom Rekord

Sie schöpften die Angriffszeit aus und zwangen alle anderen Warriors-Akteure mit Fouls zu Freiwürfen. Diese verzichteten auf einfache Würfe, um Chamberlain zur magischen Marke zu verhelfen. 46 Sekunden vor Ende gelang ihm der historische Korb zu den Punkten 99 und 100. Zuschauer rannten auf das Feld und wollten Chamberlain umarmen, es dauerte neun Minuten, bis die Partie beendet werden konnte. Es gab sogar Aussagen, sie sei gar nicht zu Ende gespielt worden.

Fernsehbilder existieren nicht, nur eine kurze Radioreportage und ein paar Fotos. Auf einem hält Chamberlain einen Zettel mit der handgeschriebenen Zahl 100. Berühren wollte er den Ball nach seinem letzten Korb angeblich nicht mehr. Zur Begründung soll er gesagt haben, 100 Punkte klinge besser als 102. Nach New York fuhr er mit einigen Knicks-Akteuren zurück und schlief im Zug ein. „Doch immer, wenn ich aufwachte, hörte ich sie sagen: Könnt ihr Euch vorstellen, dass dieser Dreckskerl 100 Punkte gegen uns gemacht hat?“

Mittwoch, 22. Februar 2012

Erich ist 80!



Unser Sportdirektor und Eisstocklieferant Erich feiert seinen 80er, obwohl er ausschaut wie 45.
Wir gratulieren herzlich und hoffen, dass er uns noch lange gesund und munter erhalten bleibt.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Sektion Eisstock



Am Faschingdienstag ab 17.30 Uhr wird unsere alte Fußballwiese beim GH Essl von uns bespielt.
Diesmal gibt es den ersten DOC Rangers Eisstock-Cup
powered by Erich Pfausers Eisstockmanufaktur.
Die Frau Wirtin erwartet zahlreiche Teilnehmer.
Prost...

Sonntag, 1. Januar 2012

Traditioneller Alt-Jahres-Kick 2011



Am Samstag vormittag fand im Turnsaal des LKH Steyr der traditionelle Silvester-Kick der DOC Rangers statt. Auch am letzten Tag des Jahres wurde gefightet bis zum Umfallen. Die 11 unerschrockenen spielten nicht nur zum Spaß, sondern auch für einen guten Zweck: zur Erhaltung der Hochriegl-Sekte.

PROSIT NEUJAHR!


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Die Manchester United-Krankheit

Hier ein medizinischer Beitrag gefunden auf science.orf.at:

Weihnachten hat Tradition - und so auch die Ausgabe des "British Medical Journal" zu dieser Jahreszeit mit ihren Studien zu kuriosen Themen. Heuer mit dabei: Chirurgen sind stärker als Anästhesisten, Spiele von Manchester United machen krank, und der Tod geht mit fünf Kilometern pro Stunde.

Kurioses 19.12.2011

Stärker und gescheiter als Ochsen

Orthopädische Chirurgen haben mitunter ein schweres Leben. Zumindest, wenn es um die Scherze geht, denen sie von Seiten der Anästhesisten ausgesetzt sind. Zum Beispiel vor kurzem in Großbritannien: Orthopädische Chirurgen reparierten zur Abwechslung nicht eine Hüfte oder andere Knochen, sondern einen kaputten Operationstisch - mit einem Hammer. Dies motivierte einen anwesenden Kollegen vom Betäubungsfach zum Zitat eines unter der englischen Ärzteschaft bekannten Witzes: "Typisch orthopädische Chirurgen: doppelt so stark wie ein Ochse, aber nur halb so gescheit."

Der Spruch wirkte nachhaltig: Die verlachten Chirurgen wollten es genauer wissen und starteten eine Studie zum Thema. In drei Spitälern Großbritanniens luden sie orthopädische Chirurgen und Anästhesisten zu einem Intelligenztest und dem Messen der Stärke des Handgriffs. Das Resultat: Die orthopädischen Chirurgen waren nicht nur stärker, sondern auch intelligenter als die spöttelnden Kollegen. (Teilnehmende Anästhesistinnen wurden aus der Auswertung genommen, weil von der groben Zunft nur Männer teilnahmen.) Eigentlich wollten die Chirurgen ihre Intelligenz und Stärke - passend zum Spruch der Kollegen - mit Ochsen vergleichen, wählten aber mangels einer passenden Vergleichsgruppe dann doch Anästhesisten.

Trainieren mit Kreuzworträtseln

Dass die Chirurgen bei der Stärke besser abschnitten, schien ihnen selbst nicht verwunderlich. Die Arbeit mit Knochen und Stahlplatten braucht Kraft. Ältere Artikel in der Weihnachtsausgabe der Zeitschrift verglichen daher Chirurgen auch schon mit Affen. Andere Studien ergaben, dass die Hände von orthopädischen Chirurgen größer sind als die allgemeiner Chirurgen, schreiben die Autoren der aktuellen Studie.

Überrascht hat die Chirurgen jedoch, dass die Anästhesisten bei der Intelligenz nicht gewannen, seien doch Kreuzworträtsel und Sudokus bei diesen sehr beliebt. Möglicherweise habe der relativ einfache, ausgewählte Intelligenztest die Klugheit nicht vollständig erfasst, schreiben die Chirurgen. Und den Anästhesisten geben sie angesichts der Ergebnisse der Studie den Tipp, sich neue Wege zu suchen, um über ihre orthopädischen Freunde zu scherzen.

Fußballfan von Herzen und mit der Niere

Eine wahrscheinlich eher seltene Krankheit beschrieben drei Ärzte aus Manchester in einem anderen Text der Weihnachtsausgabe des "British Medical Journal". Eine 58-jährige Patientin leidet demnach unter einer Reihe an Symptomen, die zunächst vielleicht nicht sonderbar erscheinen: Angst, Panik, Herzklopfen, Benommenheit und Schwäche. Das Besondere ist jedoch, dass diese Leiden nur dann auftreten, wenn der Fußballclub Manchester United ein schweres Spiel zu bestreiten hat.

Die Ärzte konnten die Krankheit mach einigen Untersuchungen als besonderen Fall von Morbus Addison, einer Nebennierenrindeninsuffizienz, beschreiben. Dabei wird zu wenig vom regulierenden Stresshormon Cortisol produziert. Die Folgen sind ein niedriger Blutdruck und eventuell Koma.

Die Patientin litt vor allem dann, wenn Manchester im Heimatstadion Old Trafford spielte, besonders schwer bei den Spielen gegen Manchester City und Chelsea Anfang 2011, deren Ausgang bis zu den letzten Minuten offen blieb. Auf den Zusammenhang mit Manchester kamen die Ärzte durch einen Hinweis der Patientin, eingeleitet durch eine den Medizinern wohlbekannte Phrase, wie die Autoren der Studie schreiben. Manche Patienten beginnen, so wie die Betroffene, ihre Berichte dann mit "Ich weiß, Herr Doktor, das klingt lächerlich, aber …".

Eine Pille zur Halbzeit

Nebennierenrindeninsuffizienz ist laut den Ärzten schwer zu diagnostizieren, da Symptome wie Schwäche und niedergeschlagene Stimmung bei vielen Menschen auch aus anderen Gründen auftreten.

Da bei der beschriebenen Patientin die Symptome nur während der Spiele ihres Lieblingsklubs auftraten, bezeichnen die Ärzte diese neu beschriebene Krankheit als ersten Fall von "Manchester United-bedingter Nebennierenrindeninsuffizienz". Die Ärzte stellten die Patientin daraufhin auf eine Hormonersatztherapie ein. Die Patientin konnte damit die ersten Spiele der Saison 2011/2012 beschwerdefrei besuchen.

Gevatter Tod davongelaufen

Wie man dem Tod ein Schnippchen schlagen kann, beschreibt eine Gruppe australischer Mediziner und Medizinerinnen: Sie haben über 1.700 Männer mit einem Alter von über 70 Jahren aus Sydney und Umgebung über fünf Jahre beobachtet und ihre Gehgeschwindigkeit gemessen. Männer überlebten eher, wenn sie meist schneller als mit fünf Kilometern pro Stunde unterwegs waren. Die Autoren schließen daraus, dass sich der Sensenmann mit maximal dieser Geschwindigkeit bewegen kann. Wer ihm entkommen will, sollte also flott marschieren.

Mark Hammer, science.ORF.at


Mehr zum Thema:

Freitag, 18. November 2011

Interview mit Herrn Rigger


Marco Wolfesberger von liga3.at hat Herrn Rigger zu der Herbstsaison von Vorwärts befragt. Meinen Käse gebe ich später hinzu.
Euer DRDir. Gianhardy Österzola.

Der Aufstieg in die Regionalliga Mitte war eines der vielen Erfolgskapitel in der Präsidentschaftsära von Dir. Jörg Rigger. Nur mehr eine Liga vom Profifußball entfernt und das nach einem Jahrzehnt im Unterhaus-Fußball - Der Mythos SK Vorwärts Steyr lebte mehr denn je zuvor! Doch nun brauen sich dunkle Wolken über dem Kultklub zusammen. Abstiegsgefahr, Lagerbildung und möglicheAltlasten! Vorwärts-Präsident Jörg Rigger bezog nicht nur zu diesen Themen Stellung, sondern sprach auch über den vermeintlich wackelnden Trainerstuhl vonEdi Glieder, die Personalie Georg Zellhofer, das Anforderungsprofil für Neuzugänge und was Kleinreifling mit seiner Präsidentschaft zu tun hat.

"Da hat der Kaiser sein Recht verloren!"

liga3.at: Herr Präsident, wie sieht Ihre Bilanz nach dem ersten Halbjahr des SK Vorwärts Steyr in der Regionalliga Mitte aus?

Dir. Jörg Rigger: "Aufgrund verschiedener Faktoren und Umstände hat sich der sportliche Erfolg nicht so eingestellt, wie ich es wollte. Das hat mit den Einzelleistungen der Spieler genauso zu tun, wie mit der Lagerbildung in eine "Waidhofener", eine "Linzer" und eine "Steyrer" Gruppe. Außerdem haben sich die Neuzugänge nicht so entwickelt, wie erwartet."

liga3.at: Wen sprechen Sie in Bezug auf die Einzelleistungen konkret an?

Dir. Jörg Rigger: "Viele. Doch nehmen wir einen Bozo Kovacevic, der ÖFB-Teamspieler und langjähriger Stammspieler in der Bundesliga war. Er bringt nicht das, was man von ihm erwarten kann. Er müsste doch mit diesen Referenzen positiv aus dem Kollektiv herausstechen - das ist nicht der Fall. Da hat der Kaiser sein Recht verloren!"

"Haben einen echten Zehner an der Angel"

liga3.at: Da sind wohl Nachjustierungen unumgänglich. Wie sieht das Anforderungsprofil für die Neuen aus?

Dir. Jörg Rigger: "Ein "Zehner" fehlt uns allen Ecken und Enden - diese Position muss nachbesetzt werden. Wir haben Kontakte zu einem 21-jährigen Spieler aus Ex-Jugoslawien herstellen können, der dort in der höchsten Spielklasse Stammspieler ist und diese Position bekleidet. Eine sicherlich interessante Option, die wir in einem Freundschaftsspiel testen werden. Dazu hätte ich noch gerne einen Knipser und einen Mann für die Abwehr. Alles jedoch im Rahmen der Möglichkeiten unseres Euros."

liga3.at: Große Panikkäufe sind also ausgeschlossen?

Dir. Jörg Rigger: "Richtig! Wir müssen da ganz rational nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis vorgehen. Von zehn möglichen Kandidaten, werden wir uns nicht den stärksten nehmen, wenn dieser Unsummen verlangt. Dann nehmen wir halt den dritt.- und viertstärksten."

liga3.at: Vorwärts befindet sich Abstiegsgefahr. Mitschuld daran ist sicherlich die verfehlte Transferpolitik im Sommer. Wer übernimmt die Verantwortung?

Dir. Jörg Rigger: "Unser Trainer Edi Glieder übernimmt die volle Verantwortung für die Neuzugänge. Dennoch beobachte ich schon länger das Phänomen, das es nicht einfach ist in Steyr zu spielen. Der Druck ist doch größer als bei vielen anderen Vereinen. Wir werden jedoch unseren Weg weitergehen und die Verjüngung der Mannschaft weiter vorantreiben. Spieler mit Referenzen und großen Namen sind kein Allheilmittel. Das hat man 2007 mit der Verpflichtung von Amir Bradaric schon (wenig) eindrucksvoll gesehen."

"Edi Glieder sitzt hundertprozentig fest im Sattel"

liga3.at: Die Gerüchteküche brodelt - Viele Medien meinen Edi Glieder sei angezählt. Wie fest sitzt er wirklich im Sattel?

Dir. Jörg Rigger: "Die Trainerleistung von Edi Glieder war in Ordnung - er sitzt hundertprozentig fest im Sattel. Einzig, dass er mannschaftsinterne Entwicklung in Salzburg zu spät erkannt hat, war ein Problem, doch das haben wir nun behoben, wird unser Trainer nach Linz ziehen und somit permanent vor Ort sein."

liga3.at: Georg Zellhofer wurde zuletzt von Seiten der Presse als Nachfolger für Edi Glieder bzw. als neuer Sportchef ins Spiel gebracht. Wie beziffern Sie den Wahrheitsgehalt dieser Meldung?

Dir. Jörg Rigger: "Gleich null. Unsere Lage ist zurzeit eh nicht die beste und dann wird mit solchen Namen auch noch Unruhe heraufbeschworen. Generell stimmt es jedoch, dass wir einen neuen sportlichen Leiter suchen, um Edi Glieder von der Doppelbelastung zu befreien und er sich nur mehr auf die Tätigkeit als Trainer konzentrieren kann."

Wie groß ist die Macht der Vorwärts-Fans?

liga3.at: Der Idee von einem Stadionneubau wurde von Ihnen aufgrund vieler kritischer Stimmen von Fanseite wieder verworfen. Wie groß ist das Mitspracherecht der Vorwärts-Fans wirklich?

Dir. Jörg Rigger: "Macht ein neues Stadion einen Sinn, wenn die Fans es boykottieren? Die Anhänger sind ja die Träger solch eines Konzepts, sollen Stimmung machen. Wenn sie ausbleiben,

wäre es kompletter Nonsens ein neues Stadion zu bauen. Die Fans sind die Seele einer Spielstätte! Bei der Personalpolitik können die Fans nicht mitbestimmen - da muss einfach der Euro und die Budgetplanung stimmen, das ist und bleibt vereinsinterne Sache."

liga3.at: Die zuletzt aufkommenden Altlasten wurden schon oft besprochen, die sollen nicht einmal aufgewärmt werden. Doch, wird die Raika Trikotsponsor von Vorwärts?

Dir. Jörg Rigger: "Nein - Die Raiffeisenbank bevorzugt eine andere Art des Sponsorings, diese Möglichkeit besteht definitv nicht. Allein die letzte Finanzamts- und Gebietskrankenkasseprüfung zeigt, dass der Verein auf zwei absolut soliden und gesunden Beinen steht. Wir haben sogar ein Lob der Prüfer bekommen, haben lediglich kleine Nachzahlungen, die jedoch üblich sind, leisten müssen."

Der Beginn? 2. Klasse gegen Kleinreifling!

liga3.at: Warum und wann haben Sie das Präsidentenamt bei der Vorwärts übernommen?

Dir. Jörg Rigger: "Mittlerweile befinde ich mich schon im neunten Jahr als Präsident bei Vorwärts. "Schuld" am Engagement in Steyr war Rene Kern. Er hat mich damals zu einem "Zweitklasse-Match" nach Steyr eingeladen, ich dachte von oben gesehen, doch das war die achthöchste Spieklasse Österreichs (lacht). Der Gegner damals war glaube ich Kleinreifling, ein Ort den ich zuvor noch nie gehört habe. Die anfängliche Skepsis wich sehr schnell der Begeisterung. Das Umfeld war einzigartig, 1000 Zuschauer feuerten den Verein in der untersten liga Oberösterreichs an. Das erste Jahr beobachtete ich das Geschehen im Hintergrund, ehe ich dann mehr aktiv eingriff und im Sommer 2003 ins Präsidium kam. Seitdem ist Vorwärts meine Leidenschaft!"

liga3.at: Schafft Vorwärts den Klassenerhalt?

Dir. Jörg Rigger: Ja, ganz sicher!

Donnerstag, 10. November 2011

DOC RANGERS - TORPEDO ENNSQUAI


DOC RANGERS - TORPEDO ENNSQUAI 1-2
Dienstag, 8.11.2011, 18.10 Uhr Rennbahnweg.
SR: Ali Erdogu
Kader Rangers:
Dodo (Leihtorhüter); Van Ertl, Peither, Schubert, Kupfer, Klaus N., Kollegger, Künstler Gü., Müller M., Brandecker, Schreiner, Eichinger Ph., Dopplinger, Hofer (Neuzugang von Manchester City).


Dienstag, 1. November 2011

Alte Bekannte Teil 2


Für meine Vorwärts wird es Woche für Woche schwerer. 4 Niederlagen in Folge und jede dieser war verdient. Die Mannschaft ist mit Ausnahme von Torhüter Christoph Haas die gleiche die den Titel in der OÖ Liga gewonnwn hat. Die 3 Neuzugänge von Waidhofen/Ybbs Stradner, Datzbergher und Plank wurden aus dem Kader suspendiert. So bleibt als einziger "Neuer Feldspieler" Beshfort Gashi von den Pasching Amateuren.

Genau dorthin nach Pasching führt uns am Freitag das Duell gegen den FC Superfund. Seit einigen Runden trainiert von Adi Pinter. Was sagt Wikipedia zu dem Herrn?

"Pinter war bei 18 Profi-Clubs in Europa als Cheftrainer sehr erfolgreich tätig. Zu seinen herausragenden Erfolgen gehört wohl die Rettung einiger Vereine vor dem Abstieg und der Aufstieg mit dem Grazer AK und dem Wiener Sportklub in die höchste Spielklasse Österreichs. Wie immer ein kurzer und trockener Kommentar von seinem kurzsilbigen Mentor Ernst Happel: "Der Pinter hat geniale Fähigkeiten". Auf Grund seiner herausragenden Erfolge mit dem Grazer AK bekam er sehr schnell von den Medien den liebevollen Spitznamen Der rote Messias.
Im Dezember 2009 übernahm Pinter das Traineramt des kroatischen Erstligisten NK Croatia Sesvete. Nach dem Auswärtsspiel gegen Dynamo Zagreb wurde Pinter bei dem Präsidenten vorstellig, da Pinter Vermutungen gegenüber dem Präsidenten äußerte, dass Unregelmäßigkeiten im Trainings-, Vereins- und Spielbetrieb gang und gäbe sind. Schon wenige Wochen nach der Trennung wurden 21 Personen wegen mehrerer Wettskandale verhaftet, unter anderem der Kapitän von Croatia Sesvete Jasmin Agic sowie weitere Personen des Vereines NK Croatia Sesvete und Dynamo Zagreb.

Für die Liste „Frischer Wind“, die 1988 zwei Mandate im Grazer Gemeinderat erreichte, trat er bei den Gemeinderatswahlen 1993 an. Bei der Nationalratswahl in Österreich 1994 führte er die VGÖ (Vereinte Grüne Österreichs) an.

Heute lebt er mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Bayern und gibt Coaching-Seminare. Am 10.Oktober 2011 wurde er als neuer Trainer des abstiggefährdeten FC Superfund Pasching in der Regionalliga Mitte (3.Stufe in der österreichischen Ligahierarchie) vorgestellt."

Das große Zittern sollte trotzdem nicht ausbrechen. In die Abwehr der Rot-Weißen kehrt Alex Danninger nach Sperre zurück. Ich hoffe auf einen Punktegewinn.

Schon heute Dienstag den 1.11. kehrt ein sehr alter Bekannter in den Upton Park zurück. Torhüter David James kommt als Tabellenletzter mit Bristol City zu West Ham United - derzeit auf Platz 2. James ist 41 Jahre alt. Er spielte von 2001 - 2004 bei den Hammers.


Dienstag, 25. Oktober 2011

Alte Bekannte


Am Samstag kreuzt der SK Vorwärts in der RL Mitte mit DSV Leoben die Klingen.
Die Obersteirer sind gute alte Bekannte, die schon in den 80ern auf dem Vorwärts Platz zu Gast waren. Damals unter den Namen DSV Alpine. Bis 1971 liefen die Grün-Weißen unter dem Namen Werk-Sport-Verein Donawitz auf. Bis 1977 kickte Walter Schachner beim "Hochofenballett". Schon 1958 spielte Donawitz in der Staatsliga A. 1984 waren sie erneut in der höchsten Spielklasse Österreichs zu finden. 1992 kam es zur Fusion mit dem 1. FC Leoben. 2009 folgte der Konkurs und der damit verbundende Abstieg aus der 1. Division. Präsident Hans Linz (nicht verwandt mit der gleichnamigen Stadt aber mit dem Fußballer sehrwohl) (v)erspekulierte und ergaunerte viel Geld, dass er in den DSV investierte. Die Blase platzte und der DSV spielt deshalb in der gleichen Klasse wie der SKV. 1995 kamen die Donawitzer übrigens ins Pokalfinale, dass mit 1-0 gegen Rapid Wien verloren ging.
Staatsliga, Cupfinale, Konkurs. Da gibt es einige Parallelen zu den Rot-Weißen aus Steyr.
Trainer beim DSV ist Ex-GAK Kicker Gregor Pötscher. Im Kader steht mit Georg Grasser ein Bursche der rund 2 Jahre im Nachwuchs vom West Ham United kickte.

Was wurde aber aus anderen ehemaligen Erzgegnern von Vorwärts?

1979 stieg Vorwärts im Penaltyschiessen vor 7.000 Zuschauern in die zweithöchste Spielklasse auf. Gegner war Flavia Solva. Flavia kämpfte sich nach zahlreichen Abstiegen unter Trainer Tomislav Kocijan bis in die RL Mitte. Durch das Sponsoring eines Grazer Bauunternehmers wurde ermöglicht, dass einige namhafte Kicker verpflichtet wurden. Zum Dank durfte die Mannschaft in Orangen Dressen auflaufen. Nach dem Absprung des Gönners spielt man wieder in Rot allerdings nach 2 Abstiegen nur mehr in der Oberliga Mitte West. Auch bei Flavia wurde fusioniert: 2003 wurde mit dem SV Leibnitz ein SVL Flavia Solva gemixt.

Der SV Spittal/Drau war jahrelanger Gegner in Relegation und 2. Division. Bei unseren letzten Aufstieg in die höchste Spielklasse 1997/98 spielte Spittal im leidigen Linzenztheater mit. Als Zweiter wollte Spittal sich ebenfalls in die Bundesliga klagen, wurde aber mit einer Geldspritze abgespeist. Derzeit steht SV Spittal auf Platz 2 der Kärntnerliga. Im Kader steht mit dem Ex-Paschinger Carlos Chaile ein nicht unbekannter Ballesterer.

In der selben Klasse ist der FC St. Veit/Glan auf Platz 7 zu finden. Vorwärts scheiterte 1975 in der Relegation gegen den SV St. Veit. In den Reihen der Kärntner geigte damals "Gogo" Golautschnig. 1976/77 stand das Fußballdorf St. Veit gleich mit 2 Mannschaften in der Nationalliga. der SCA St. Veit schafft den Aufstieg gegen den SC Liezen und Amateure Steyr.
Vorwärts spielte gegen beide Vereine in Liga Nummero zwei. 1989/90 wurden beide verschmolzen und wurden zum FC St. Veit.

Weder fusioniert noch in Konkurs war der SC Krems. Der Ex-Club von Weltmeister Mario Kempes spielt derzeit in der NÖ Landesliga West. Gegner dort unter anderen Seitenstetten und Spratzern. 1988 waren die Kremser Cupsieger gegen den FC Tirol. Krems war eng mit dem Aufstieg des SK Vorwärts verbunden. Im Aufstiegs Play-Off 1987/88 spielte man gegen den SC 1:1. Im Spiel gegen den SK VÖEST (o-2; Tore: Madlener, Blochin) wurde der Aufstieg fixiert. Immer in Erinnerung werden mir die Auswärtsfahrten nach Krems bleiben. Ein gepflegtes Weinderl und ein schönes Kickerl war stets gegeben. Auch Mag. Hilberto war dabei. Ich sag nur: "Prilozni".