"Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz."
Dettmar Cramer


"Wenn Frauen bei einer Party dabei sind, wird alles steif!"

Johnny Van Ertl



"Die Jungs von heute haben Hornhaut auf den Oberschenkeln - vom vielen Reingrätschen."

Buffy Ettmayr



"Der hat nicht Bundesliga gespielt. Der hat Bundesliga gefoult."

Uli Hoeneß über Uwe Klimaschewski

Montag, 23. April 2012

It´s all over now, Edi Baby Blue!


Während man bei anderen Vereinender Regionalliga Mitte bereits nervös wird, wegen der Abstiegsfrage und Trainer austauscht (Gleinstätten), ist es in Steyr verdächtig ruhig. Am Sonntag gab es die Begugnung gegen den Tabellenletzten. Spielbericht von Onkel Michael.

Der Verbleib in der RL-Mitte ist für Vorwärts damit wieder ein Stück weiter weggerutscht. Nach dem Last Minute Sieg gegen Wels, war fast schon Euphorie ausgebrochen. Spielerisch ging zwar wenig, aber die Moral stimmte. Inzwischen ist klar, dass Edi Glieder den Verein Richtung Grödig verlässt. Der verletzungsanfällige Goalgetter Lindorfer hat einen Vertrag bei Austria Klagenfurt unterschrieben. Weitere Abgänge werden folgen. Übrig bleibt ein Haufen mittelmässig talentierter Kicker, die wahrscheinlich in der nächsten Saison in der OÖ-Liga kicken werden.

Ob Edi den Rest der Saison auf der Bank der Rot-Weissen Platz nehmen darf, darf bezweifelt werden. Rein theoretisch könnte man den Abstieg noch abwenden. Aber realistisch wird es schon am Mittwoch gegen die Amateure des KSV nicht reichen 3 Punkte zu holen. Gleinstätten, Allerheiligen und Pasching müssen noch zur Vorwärts. Auswärts ist St. Florian der einzige Gegner in Schlagdistanz, obwohl beim ersten Aufeinandertreffen um Klassen stärker als der SKV.
Es wird wohl nicht reichen. Ob man aus der Misere der heurigen Saison lernen wird, wird man sehen. Ich wage es zu bezweifeln.

SIERNING WIR KOMMEN!

Samstag, 14. April 2012

Rangers On Tour



Stadio Communale Conegliano 14.4.2012
AC Ledrense gegen Rangers DOC 2-1
Tor für die Rangers: Giangüntha Artista

Ein Kasperltheater namens SK Vorwärts oder was bitte ist ein Humppa?



Wir schreiben Freitag den 16. September 2011, 21 Uhr.
Die LASK Juniors werden von der Vorwärts mit 6-0 nach Linz geschickt. Der Vorwärts Anhang auf der Südtribüne zelebriert mit der Heimmannschaft den Sieges-Humppa.
Dass es der Letzte bis zum heutigen Tage sein sollte, freut nur meine Hämorrhoiden, die sich das Sitzen auf den kalten Stufen der Süd erspart haben.

Seit der Runde 8 ist Vorwärts in der Regionalliga Mitte sieglos. Heute steht Runde 21 am Programm. Gegner ist der FC Wels mit Ex-Vorwärts und Sierning Stürmer Reini Burits auf der Trainerbank.

Viel ist passiert seit dem umjubelten Aufstieg von der OÖ-Liga in die dritthöchste Liga.
Es hat aber eines gezeigt:
Der Verein ist nicht reif für diese Leistungsstufe!

Es wird gewerkelt wie bei einem schlecht organisierten Briefmarkensammlerverein.

Leidtragende sind die treuen Fans, die viel Zeit, Geld und Herzblut in den Verein fliessen lassen.

An der Spitze stehen die Präsidenten Köck (Finanzen) und Rigger (Familienversorgung und Rallye). Trainer wurde nach dem Aufstieg in die OÖ-Liga mit Radan Lukic, Herr Eduard Glieder, Kultspieler bei GAK, Austria Salzburg, Schalke 04 und Pasching. Herr Glieder war mitverantwortlich, dass vom stillgelegten RL-Mitte Verein Waidhofen/Ybbs 5 Spieler geholt wurden, plus Herr Gashi von den Pasching Amateuren. Wie die Story weitergeht ist bekannt.

Im Herbst wurden wieder "aufgerüstet". 3 Spieler aus dem Ausland. Und ein paar Spieler mit Perspektive, die aber auch für die 1b spielen sollen.
Der einzige nennenswerte Fußballer ist Herr Peter Orosz - ehem. ungar. Nationalkicker.
Jan Urban aus der Tschechischen Republik, kann was. Nur dürfte mit ihm etwas nicht stimmen, da er vom Trainer kaum eingesetzt wird.

Geholt hat Urban nicht irgendwer, sondern der Trainer selbst, der ihn aus seinen Tagen beim SV Grödig kennt. Der Herr Glieder war auch ein paar Monate zusätzlich zum Trainerposten "Sportdirektor" bei der Vorwärts. Nachfolger von einem nicht mehr ganz jungen Herrn Medisevec, früher auch einmal Eishockey-Coach in Steyr, vor ca. 30-40 Jahren.

Das mit dem Herrn Medisevec bei derVorwärts ist so ähnlich, wie das mit der Macht in Rußland und Herrn Putin, wenn ihr versteht was ich meine.

Im Kader steht noch einer der das Zeug für die RL hätte - Daniel Petrovic, den der Herr Trainer/Sportdirektor aus Pasching geholt hat, wo er früher die Amateure trainiert hat. Der hatte leider ein kaputtes Kreuzband und humpelt daher ein bisschen rum. Was bei unserer Defensive zwar auffällt, aber nicht abfällt.

Die Frühjahrs-Saison ist nicht Fisch, nicht Fleisch.
Eine Niederlage gegen den souveränen GAK und 4 Unentschieden. Platz 14 ist der erste Rang bei dem Vorwärts sicher absteigen würde. Einige fordern die Ablöse von Trainer Glieder.
Ich war bisher der Meinung, dass es wenig Sinn macht, das Pferd auszutauschen, wenn die Kutsche im Eimer ist.

Am 5. April wird verlautbart:
Edi Glieder bleibt auch nächstes Jahr Trainer von Vorwärts Steyr!
Egal ob in der Regional- oder OÖ-Liga!!! Mario Ott tritt zurück, Oliver Grünwald wird Sportmanager! Das erscheint sowas von Wurscht, wie die Meldung, das in China ein Fahrradl umfällt.

Neun Tage später wird kolportiert:
Edi Glieder soll nächstes Jahr Co-Trainer beim SV Grödig werden!
Herr Präsident Rigger hat nix dagegen - fährt Rallye und schaut sich das ganze an, wenn er wieder mal Zeit hat. Dass Herr Rigger all diese Sachen seinen angeheirateten Familienmitgliedern der Fam. Kern überlässt ist naheliegend.

Heute geht es gegen den FC Wels, der seit Jahren vernünftig arbeitet, und derzeit keine Abstiegssorgen hat. Das einzige, dass wir dem Lokalrivalen vorraus haben ist die Fankulisse.
Ein Sieg wäre wohl endlich wieder fällig.
Außer man gibt zu, dass es gescheiter wär in der Radio OÖ-Liga auch sehr schön ist.
Und Gegner wie SV Telekom Sierning und Union Prechtl Dietach auch nette Gegner sind.
Und wer gegen diese Gegner Sportmanager ist, ist auch ziemlich Wurscht.
Wie wär es mit Hernn Richi Lugner?
Oder ein magisches Dreieck: Kasperl, Pezi und Dagobert?

Bussi, Bussi, Bussi.

Montag, 2. April 2012

Freiluft



Ab Dienstag, dem 3. April 2012 um 18 Uhr wird wieder auf dem Kunstrasen Rennbahnweg scharf geschossen.

Freitag, 23. März 2012

Antonios Contes Haarpracht

Heute

Früher

Ganz früh früher

Da ham ma schön gschaut, da Herr Italienbeauftragte Schubert (ihm wird heuer in Steyr ein eigenes Festival gewidmet!!!) und ich, als wir am Dienstag nach dem Training, ein Studium des Coppa Italia Matches Juve gegen Milan, in der Lokalität von Frau Josefa beäugten.

Ist der Herr mit dem dichten Haarwuchs nicht der Ex-glatzerte Antonio Conte der auch seine Fußballschuhe schon für Juve und die Squadra Azzura zerrissen hat?
Aber wie geht das mit der Frisur. Oben die Fotos von 2010 bis 19irgendwann. Kann es sein , dass im Alter der Haarwuchs wieder dichter wird? Und kein graues Haarr ist zu sehen beim kleinen Antonio. Der Neid könnt einen fressen. Wer mehr zum Sachverhalt weiß, bitte wendet Euch an den armen Gianhaari!

Donnerstag, 8. März 2012

Ein Frühjahr mit der Vorwärts


Verflossen ist die Aufstiegseuphorie bei den meisten Anhängern des SK Vorwärts Steyr.
Drittletzter Tabellenrang mit nur 13 Punkten. Das Abstiegsgespenst geistert umher.
Nach dem Aufstieg aus der OÖ-Liga wurden "nur" junge Kicker aus dem Restbestand des aufgelösten Ostligisten Waidhofen/Ybbs geholt. Geblieben sind uns nur die 2 Torleute Haas und Heulos. Der Rest wurde von der bestehenden Mannschaft nicht so angenommen wie es sein sollte. Darum wurden die Feldspieler in der Winterpause wieder abgegeben.
Der langjährige "Capitano" Michael Mehlem beendete seine Karriere. Harald Ruckendorfer verliess die Vorwärts in Richtung Bad Schallerbach.

Geholt wurden folgende Spieler:
Jan Urban (CZ). Mittelfeldspieler. Hat schon in Brünn Erstligaerfahrung gesammelt. Edi Glieder kennt ihn aus seiner Zeit inGrödig.
Peter Orosz (H). Ehemaliger ungarischer Nationalstürmer. War für Pasching und Salzburg in der BL tätig.
Daniel Petrovic (A). Kam von Pasching. Hat einen Kreuzbandriss hinter sich. Ist 19 Jahre jung und Innenverteidiger.

Die Herren Rosca, Sanli und Molla (ALB) werden maximal Ergänzungsspieler sein.

Nach den Vorbereitungsspielen wird in der Fan-Gemeinde bereits Unmut laut. Vorwärts konnte nie überzeugen. Viele handeln die Rot-Weißen bereits als Fixabsteiger.
Eines ist klar. Verantwortlich für alle sportlichen Belange ist Herr Eduard Glieder. Er wird am Ende des Tages seinen Kopf für Einkaufspolitik und sportliches Abschneiden seinen Kopf hinhalten müssen.

Ich, als eingefleischter Rot-Weißer wünsche ihm das Beste und hoffe das unser Team doch noch überzeugen kann. 18 Punkte sind für das Frühjaghr anvisiert. Damit soll der Gang zurück zu Sierning und Dietach erspart bleiben.

Wie schon Herr Beckenbauer Franz sagte: "Schau ma moi..."

Montag, 5. März 2012

Rangers on Tour


13. bis 15. April 2012

Samstag 14. 4. - Match im Stadio Communale in Conegliano gegen Matallurgica Ledrense
Sonntag 15.5. - Udine gg. Internazionale live auf der VIP-Tribüne?

Anmeldung ausschließlich bei Reiseleiter Signore Giangünschi Artista.

Freitag, 2. März 2012

Chamberlains „größter Tag“


Quelle: orf.at

Rekorde für die Ewigkeit gibt es nicht viele, die 100 Punkte von Wilt Chamberlain in einem NBA-Spiel fallen jedoch in diese Kategorie. Am Freitag jährt sich zum 50. Mal das Rekordspiel der US-Basketball-Legende. Am 2. März 1962 schrieb der 1999 verstorbene Chamberlain beim Spiel der Philadelphia Warriors gegen die New York Knicks die Geschichtsbücher der NBA neu.

Keiner der späteren Stars in der National Basketball Association (NBA) kam seitdem auch nur annähernd an den Rekord des 2,16-m-Riesen beim 169:147-Sieg der Warriors heran. Kobe Bryants Bestmarke steht bei 81 Punkten, selbst Superstar Michael Jordan schaffte „nur“ 69 Zähler. „Ich habe damals alle existierenden Wurfrekorde zerstört. Ich denke, das war mein größtes Spiel“, sagte Chamberlain.

Rekorde pflastern seinen Weg

Der „Herr der Körbe“ wurde später je einmal NBA-Champion mit Philadelphia und den Los Angeles Lakers, eigentlich zu wenig angesichts seiner damaligen Dominanz. Lakers-Star Bryant ist immerhin die Nummer zwei in der Rangliste für die meisten Punkte in einem Spiel, Jordan nur die Nummer elf. Chamberlain dagegen ist in den Top Ten dagegen gleich sechsmal vertreten und 13-mal unter den Top 20. Der 1999 im Alter vor nur 63 Jahren verstorbene Center hält noch etliche weitere Rekorde.

So holte er in einem Match 55 Rebounds, spielte im Schnitt 45,8 Minuten pro Partie, absolvierte 47 Spiele nacheinander ohne Auswechslung und erzielte während einer Saison in 45 Spielen jeweils mindestens 50 Punkte. Mit 31.419 Zählern ist er viertbester Punktesammler in der ewigen NBA-Rangliste. Sportgeschichte schrieb Chamberlain jedoch an jenem Freitagabend in Hershey/Pennsylvania.

Ohne Schlaf zum Spiel

Die Warriors, heute in Oakland beheimatet, tingelten in den Anfängen der NBA zuweilen durch die Provinz, um mehr Fans zu gewinnen. Die Liga stand damals noch klar im Schatten der College-Meisterschaft. Chamberlain hatte einen besonders weiten Weg, denn er wohnte nicht in Philadelphia, sondern in New York City. Der damals 25-Jährige genoss das Leben im „Big Apple“ in vollen Zügen und verhehlte nie, dass er außer Basketball-Bällen vor allem Frauen nachjagte. Der ewige Junggeselle prahlte einst damit, mit mehr als 20.000 Frauen geschlafen zu haben.

„Weil der Grunddurchgang fast vorbei war und unser Platz vor den Play-offs bereits feststand, nahm ich mir am Abend vorher Zeit, um ein bisschen Spaß zu haben“, erinnerte sich Chamberlain an sein berühmtestes Spiel. In der Früh um 8.00 Uhr trat er die eineinhalbstündige Zugsfahrt nach Philadelphia an. Dort traf sich das Team um 13.00 Uhr. „Ich hatte in der Nacht davor überhaupt nicht geschlafen. Und ich habe im Zug nicht geschlafen, weil ich Angst hatte, erst in Washington wieder aufzuwachen“, sagte Chamberlain.

41 Punkte zur Pause

In Philadelphia traf er Freunde, mit denen er ausgiebig essen ging. Nach knapp 140 Kilometer langer Busfahrt kam die Mannschaft um 15.30 Uhr in Hershey an, die Zeit bis zum Spiel vertrieb sich Chamberlain mit einem Luftgewehr in einer Spielhalle. In der Stadt, nach der die bekannteste US-Schokolade benannt ist, deutete nichts auf das NBA-Spiel hin, und so kamen zu der Partie nur 4.124 Fans. Keiner von ihnen sollte es bereuen.

Zwar erzielte Chamberlain schon 41 Punkte zur 79:68-Pausenführung, doch für den 2,16 Meter langen und 120 Kilogramm schweren Star war das nicht ungewöhnlich. „Ich kam oft mit 30, 35 Punkten in die Kabine, deswegen waren 41 nichts Besonderes“, erzählte er. Doch im Laufe des dritten Viertels wurde ihm bewusst, dass er seine bisherigen Bestmarken auslöschen könnte: 73 Punkte in normaler Spielzeit, 78 Punkte nach dreimaliger Verlängerung.

„Gebt Wilt den Ball“

Bemerkenswert: Die heute übliche Dreipunkteregel gab es damals noch nicht. Der Hallensprecher sagte deshalb nun nach jedem Korb die aktuelle Punktzahl von „Wilt the Stilt“ an. Wilt, die Stelze, bekam immer wieder den Ball und scherte sich nicht darum, ob drei oder vier Knicks-Akteure ihn bewachten. Auch Fouls halfen diesmal nicht, um ihn zu stoppen. Denn der sonst als schwacher Freiwurfschütze bekannte Chamberlain verwandelte an jenem Abend 28 von 32 Versuchen.

36 von 63 Würfen aus dem Feld rutschten durch das Netz, beide Marken sind noch immer NBA-Rekorde. Die anfangs im Gegensatz zu Chamberlain schläfrigen Fans waren inzwischen total aus dem Häuschen, viele forderten lautstark: „Gebt Wilt den Ball!“ Das Geschehen auf dem Parkett glich zu diesem Zeitpunkt bereits einer Farce. Um Chamberlain so selten wie möglich an den Ball kommen zu lassen, spielten die Knicks nicht wie eine Mannschaft, die einen Rückstand aufholen muss.

Keine TV-Bilder vom Rekord

Sie schöpften die Angriffszeit aus und zwangen alle anderen Warriors-Akteure mit Fouls zu Freiwürfen. Diese verzichteten auf einfache Würfe, um Chamberlain zur magischen Marke zu verhelfen. 46 Sekunden vor Ende gelang ihm der historische Korb zu den Punkten 99 und 100. Zuschauer rannten auf das Feld und wollten Chamberlain umarmen, es dauerte neun Minuten, bis die Partie beendet werden konnte. Es gab sogar Aussagen, sie sei gar nicht zu Ende gespielt worden.

Fernsehbilder existieren nicht, nur eine kurze Radioreportage und ein paar Fotos. Auf einem hält Chamberlain einen Zettel mit der handgeschriebenen Zahl 100. Berühren wollte er den Ball nach seinem letzten Korb angeblich nicht mehr. Zur Begründung soll er gesagt haben, 100 Punkte klinge besser als 102. Nach New York fuhr er mit einigen Knicks-Akteuren zurück und schlief im Zug ein. „Doch immer, wenn ich aufwachte, hörte ich sie sagen: Könnt ihr Euch vorstellen, dass dieser Dreckskerl 100 Punkte gegen uns gemacht hat?“

Mittwoch, 22. Februar 2012

Erich ist 80!



Unser Sportdirektor und Eisstocklieferant Erich feiert seinen 80er, obwohl er ausschaut wie 45.
Wir gratulieren herzlich und hoffen, dass er uns noch lange gesund und munter erhalten bleibt.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Sektion Eisstock



Am Faschingdienstag ab 17.30 Uhr wird unsere alte Fußballwiese beim GH Essl von uns bespielt.
Diesmal gibt es den ersten DOC Rangers Eisstock-Cup
powered by Erich Pfausers Eisstockmanufaktur.
Die Frau Wirtin erwartet zahlreiche Teilnehmer.
Prost...

Sonntag, 1. Januar 2012

Traditioneller Alt-Jahres-Kick 2011



Am Samstag vormittag fand im Turnsaal des LKH Steyr der traditionelle Silvester-Kick der DOC Rangers statt. Auch am letzten Tag des Jahres wurde gefightet bis zum Umfallen. Die 11 unerschrockenen spielten nicht nur zum Spaß, sondern auch für einen guten Zweck: zur Erhaltung der Hochriegl-Sekte.

PROSIT NEUJAHR!


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Die Manchester United-Krankheit

Hier ein medizinischer Beitrag gefunden auf science.orf.at:

Weihnachten hat Tradition - und so auch die Ausgabe des "British Medical Journal" zu dieser Jahreszeit mit ihren Studien zu kuriosen Themen. Heuer mit dabei: Chirurgen sind stärker als Anästhesisten, Spiele von Manchester United machen krank, und der Tod geht mit fünf Kilometern pro Stunde.

Kurioses 19.12.2011

Stärker und gescheiter als Ochsen

Orthopädische Chirurgen haben mitunter ein schweres Leben. Zumindest, wenn es um die Scherze geht, denen sie von Seiten der Anästhesisten ausgesetzt sind. Zum Beispiel vor kurzem in Großbritannien: Orthopädische Chirurgen reparierten zur Abwechslung nicht eine Hüfte oder andere Knochen, sondern einen kaputten Operationstisch - mit einem Hammer. Dies motivierte einen anwesenden Kollegen vom Betäubungsfach zum Zitat eines unter der englischen Ärzteschaft bekannten Witzes: "Typisch orthopädische Chirurgen: doppelt so stark wie ein Ochse, aber nur halb so gescheit."

Der Spruch wirkte nachhaltig: Die verlachten Chirurgen wollten es genauer wissen und starteten eine Studie zum Thema. In drei Spitälern Großbritanniens luden sie orthopädische Chirurgen und Anästhesisten zu einem Intelligenztest und dem Messen der Stärke des Handgriffs. Das Resultat: Die orthopädischen Chirurgen waren nicht nur stärker, sondern auch intelligenter als die spöttelnden Kollegen. (Teilnehmende Anästhesistinnen wurden aus der Auswertung genommen, weil von der groben Zunft nur Männer teilnahmen.) Eigentlich wollten die Chirurgen ihre Intelligenz und Stärke - passend zum Spruch der Kollegen - mit Ochsen vergleichen, wählten aber mangels einer passenden Vergleichsgruppe dann doch Anästhesisten.

Trainieren mit Kreuzworträtseln

Dass die Chirurgen bei der Stärke besser abschnitten, schien ihnen selbst nicht verwunderlich. Die Arbeit mit Knochen und Stahlplatten braucht Kraft. Ältere Artikel in der Weihnachtsausgabe der Zeitschrift verglichen daher Chirurgen auch schon mit Affen. Andere Studien ergaben, dass die Hände von orthopädischen Chirurgen größer sind als die allgemeiner Chirurgen, schreiben die Autoren der aktuellen Studie.

Überrascht hat die Chirurgen jedoch, dass die Anästhesisten bei der Intelligenz nicht gewannen, seien doch Kreuzworträtsel und Sudokus bei diesen sehr beliebt. Möglicherweise habe der relativ einfache, ausgewählte Intelligenztest die Klugheit nicht vollständig erfasst, schreiben die Chirurgen. Und den Anästhesisten geben sie angesichts der Ergebnisse der Studie den Tipp, sich neue Wege zu suchen, um über ihre orthopädischen Freunde zu scherzen.

Fußballfan von Herzen und mit der Niere

Eine wahrscheinlich eher seltene Krankheit beschrieben drei Ärzte aus Manchester in einem anderen Text der Weihnachtsausgabe des "British Medical Journal". Eine 58-jährige Patientin leidet demnach unter einer Reihe an Symptomen, die zunächst vielleicht nicht sonderbar erscheinen: Angst, Panik, Herzklopfen, Benommenheit und Schwäche. Das Besondere ist jedoch, dass diese Leiden nur dann auftreten, wenn der Fußballclub Manchester United ein schweres Spiel zu bestreiten hat.

Die Ärzte konnten die Krankheit mach einigen Untersuchungen als besonderen Fall von Morbus Addison, einer Nebennierenrindeninsuffizienz, beschreiben. Dabei wird zu wenig vom regulierenden Stresshormon Cortisol produziert. Die Folgen sind ein niedriger Blutdruck und eventuell Koma.

Die Patientin litt vor allem dann, wenn Manchester im Heimatstadion Old Trafford spielte, besonders schwer bei den Spielen gegen Manchester City und Chelsea Anfang 2011, deren Ausgang bis zu den letzten Minuten offen blieb. Auf den Zusammenhang mit Manchester kamen die Ärzte durch einen Hinweis der Patientin, eingeleitet durch eine den Medizinern wohlbekannte Phrase, wie die Autoren der Studie schreiben. Manche Patienten beginnen, so wie die Betroffene, ihre Berichte dann mit "Ich weiß, Herr Doktor, das klingt lächerlich, aber …".

Eine Pille zur Halbzeit

Nebennierenrindeninsuffizienz ist laut den Ärzten schwer zu diagnostizieren, da Symptome wie Schwäche und niedergeschlagene Stimmung bei vielen Menschen auch aus anderen Gründen auftreten.

Da bei der beschriebenen Patientin die Symptome nur während der Spiele ihres Lieblingsklubs auftraten, bezeichnen die Ärzte diese neu beschriebene Krankheit als ersten Fall von "Manchester United-bedingter Nebennierenrindeninsuffizienz". Die Ärzte stellten die Patientin daraufhin auf eine Hormonersatztherapie ein. Die Patientin konnte damit die ersten Spiele der Saison 2011/2012 beschwerdefrei besuchen.

Gevatter Tod davongelaufen

Wie man dem Tod ein Schnippchen schlagen kann, beschreibt eine Gruppe australischer Mediziner und Medizinerinnen: Sie haben über 1.700 Männer mit einem Alter von über 70 Jahren aus Sydney und Umgebung über fünf Jahre beobachtet und ihre Gehgeschwindigkeit gemessen. Männer überlebten eher, wenn sie meist schneller als mit fünf Kilometern pro Stunde unterwegs waren. Die Autoren schließen daraus, dass sich der Sensenmann mit maximal dieser Geschwindigkeit bewegen kann. Wer ihm entkommen will, sollte also flott marschieren.

Mark Hammer, science.ORF.at


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