"Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz."
Dettmar Cramer


"Wenn Frauen bei einer Party dabei sind, wird alles steif!"

Johnny Van Ertl



"Die Jungs von heute haben Hornhaut auf den Oberschenkeln - vom vielen Reingrätschen."

Buffy Ettmayr



"Der hat nicht Bundesliga gespielt. Der hat Bundesliga gefoult."

Uli Hoeneß über Uwe Klimaschewski

Montag, 2. August 2010

Peither führt Ärzte-Nationalteam auf Rang sechs


Im weißen Arztkittel zertrümmert Christian Peither im Krankenhaus Steyr die Nierensteine. Vor wenigen Tagen schlüpfte der Herr Doktor allerdings ins Nationaltrikot. Er war bei der Fußball-WM der Ärzte in Innsbruck im Einsatz, mit ihm zwei weitere Steyrer Spitalsärzte: Daniel Unterbuchschachner und Stefan Milz.

„Wir sind Sechste geworden“, strahlten die Österreicher schließlich mit der Sonne um die Wette. Somit polierten sie auch Österreichs ramponiertes Fußball-Image auf. Zwölf Nationen aus vier Erdteilen hatten sich zum sportlichen Wettkampf eingefunden. Teamarzt brauchten auch die Österreicher keinen. Bei kleinen Blessuren warteten am Spielfeldrand 24 Ärzte auf den Patienten.

Die Bilanz der Österreicher: 2:1 gegen die USA, 2:1 gegen Schweden, 4:2 gegen Südkorea. Die Partie gegen Litauen endete torlos. Gegen Brasilien musste man sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Ungarn wurde Weltmeister. Urologe Peither hatte es nicht nur auf dem Spielfeld eilig, sondern auch auf der Heimfahrt. Er wollte die Entbindung seines zweiten Sohnes miterleben. Er kam gerade noch rechtzeitig. Gattin Eva brachte einen strammen Sprössling namens Sebastian zur Welt.

Den Vater hatte schon in Jugendjahren die Leidenschaft zum Ball im Fußballstadion gelockt. Als Verteidiger sagt er heute Torsperre an. Das erste Wort, das sein zweijähriger Sohn Paul gesprochen haben soll, war „Tooor“. Behauptet jedenfalls Peither. „Er spielt bereit exakte Pässe mit mir“, so der stolze Papa weiter. Auch Sebastian dürfte kaum aus der Rolle fallen. Die ausnehmend großen Füße des Kleinen lassen ebenfalls auf eine Fußballerkarriere schließen.

Auch im Krankenhaus selbst hat sich der Erfolg der kickenden Ärzte bereits herumgesprochen. Primarius Walter Kugler begrüßte mit Stolz den WM-Teilnehmer Peither.

Dass Fußball für die Steyrer Ärzteschaft eine gewichtige Rolle spielt, beweisen sie beim allwöchentlichen Training. Peither hatte vor vier Jahren den Verein „Rangers Doc“ gegründet. Wobei die Fußballer auch sozial aktiv sind: Aus den Einnahmen bei internationalen Auftritten unterstützen sie schwerst behinderte Kinder. Seit 2006 wurde die erkleckliche Summe von 100.000 Euro gespendet.

Quelle: OOEN-online

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